Fintel - Kegelausflug 2010


KEGELAUSFLUG 2010

Eurostrand Fintel

4. bis 9. Juli

 

"Pech gehabt" - das war eigentlich noch nie das Fazit, das wir nach einem Kegelausflug ziehen mussten. Und das traf auch für "eine Woche im Eurostrand Fintel" nicht zu - ganz im Gegenteil.

Was hier alles geboten wird, kann man nur mit dem Wort "sensationell" beschreiben:

Beim Essen gab's soviel Auswahl, daß jeder jeden Tag etwas Leckeres fand, was aber bei dieser Vielfalt oft gar nicht so einfach war ...

Bei den Getränken war nahezu alles im Preis inbegriffen (die einzige Ausnahme, die uns teilweise betraf, war der Ouzo), und es konnte bis fast Mitternacht alles bestellt werden, wonach uns gerade der Sinn stand.


Daß es die komplette Woche über (nur an einem Tag war es mal bewölkt und es fielen ein paar Regentropfen) sonnig und warm war, kann dem Eurostrand-Team zwar nicht gutgeschrieben werden, aber es untermauerte unseren guten Eindruck vom Ausflugsziel ...

Der See hinter unserem Haus war auch schon teilweise ausgetrocknet - normalerweise dürfte er  schätzungsweise 1 bis 2 m tiefer sein. Darin zu Baden schien uns wenig ratsam - die vielen Kinder störte das aber nicht. Sie planschten in der Dreckbrühe und hatte ihren Spaß ...

Hätte aber jemand partout nicht auf Schwimmen oder Wasser-Gymnastik verzichten wollen, dann hätte ihm das Schwimmbad im Haupthaus kostenlos zur Verfügung gestanden ...


Zufriedene Gesichter - etwas anderes findet man auf diesen Fotos nicht. Aber dafür musste niemand "Cheeeese" rufen, das kam von ganz alleine, weil eben alle zufrieden waren. Da muss sich dann auch keiner wundern, daß es in der ganzen Woche keinen Streß und keinen Zoff innerhalb der Bandenkönige gab. Das haben unsere Nachbarn nicht ganz so gesehen, denn eines Morgens fanden wir auf unserem Terassentisch eine Mitteilung, daß wir uns doch bitte an die Regeln halten sollen. Eine davon sagte aus, daß um 22 Uhr Nachtruhe herrschen soll. Wir waren uns keiner Schuld bewußt, obwohl wir am Vorabend möglicherweise nicht geflüstert haben, als wir nach Hause kamen. Von den Nachbarn mit dem leichten Schlaf haben wir aber nie wieder was gehört - sie zogen es vor, uns fortan aus dem Weg zu gehen ...


Im Eurostrand legt man großen Wert darauf, den Gästen täglich ein interessantes Unterhaltungs-Programm zu bieten. Am Dienstag stand vormittags z. B. Bosseln auf der Tagesordnung. Bosseln ist bei uns zu hause völlig unbekannt, scheint aber in Deutschlands Norden wirklich eine Sache zu sein, die zum Alltag, zumindest aber zu Sonn- und Feiertagen gehört.

An solchen Tagen zieht also eine möglichst große Gruppe von Familienangehörigen, Freunden und Bekannten mit einem Bollerwagen los. In diesem Bollerwagen befinden sich überwiegend alkoholische Getränke. Ausserdem werden noch zwei Gummibälle mitgenommen, die an zwei Gruppen verteilt werden. Es gilt, mit möglichst wenigen Würfen den Rundkurs zu absolvieren. Und in jeder Kurve gibt's einen Schnaps ... 


Zwar hätte ich persönlich gerne mal richtiges Golf gespielt (was angeblich im Eurostrand Leuwen möglich sein soll), aber in Fintel gibt's leider nur einen Mini-Golfplatz. Man nimmt, was kommt, und so war an zwei Tagen ein Mini-Golfturnier innerhalb der Bandenkönige angesagt. Wer diese mit wievielen Schlägen gewonnen hat, ist mir entfallen - jedoch nicht, daß der Verlierer eine Runde Ouzo blechen musste. Das war an beiden Tagen Haucki ...

Auch das Mini-Golfen ist eine Sache, die im Eurostrand völlig kostenlos angeboten wird - wie beinahe alles. Nur wer ein Fahrrad ausleiht, muss eine kleine Gebühr bezahlen, die aber wiederum zur Instandhaltung der Drahtesel verwendet wird. Das ist o.k. und akzeptabel, fanden wir - sicher auch, weil wir keine Fahrräder brauchten ...


Im Vorfeld haben wir uns natürlich auch darüber unterhalten, welche Unternehmungen außerhalb der Eurostrand-Anlage interessant sein könnten. Natürlich kam der unvermeidliche Vorschlag "Reeperbahn in Hamburg" (von Fintel aus ist Hamburg etwa gleich weit entfernt wie Bremen), aber letztendlich enschieden wir uns anders ...

Ausflug nach Bremen am Donnerstag, ausgiebige Besichtung der Innenstadt. Wirklich eine sehenswerte Stadt - allerdings fehlte einigen Bandenkönigen die Möglichkeit, irgendwo interessante CDs oder Schallplatten zu kaufen. Dennoch hatten alle ihren Spaß. Das Mittagessen nahmen wir in der Nähe des historischen Rathauses ein, aber zum Abendessen waren wir wieder zurück in Fintel ... 


Text folgt ...

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