Tagebuch 2014

TAGEBUCH 2014

... wieder mal schriftlich festgehalten von Roland Proske

1. Kegelabend 2014 · Donnerstag, 16. Januar
Der Start ins Kegel-Jahr 2014 fand mit etwas Verspätung statt, denn auch der 2. Januar wäre eigentlich schon ein normaler Donnerstag gewesen. Und weil die Kegelstube zum Jahreswechsel in neue Hände übergegangen war, hatte es auch nichts mit verlängertem Weihnachts-Urlaub oder sowas zu tun. Unserer neue Wirtin Ramona war es einfach nicht möglich, nahtlos den Übergang bzw. die Übernahme zu bewerkstelligen, denn hinter den Kulissen gibt es mehr Arbeit als mal glauben mag. Nun gut, auch für uns wäre der 2. Januar nicht ideal gewesen und der Kegelabend dazu vermutlich sowieso ausgefallen - so hatten wir es auf jeden Fall geplant. Nach der Begrüßung und der Mitglieder-Vorstellung starteten die Bandenkönige recht durchschnittlich und ohne M-Fein, der arbeiten musste, ins neue Jahr. Es gab ein paar Highlights, aber keine Sensationen, was aber noch kommen kann, denn das Jahr ist noch jung ...
2. Kegelabend · Donnerstag, 30. Januar
Von sensationellen sportlichen Leisung kann auch vom zweiten Bandenkönige-Treffen 2014 nicht berichtet werden, zumal uns diesmal auch keine drei Stunden zur Verfügung standen, um Großes zu vollbringen. Die Frage nach dem Warum drängt sich auf: Uwe hatte familiäre Verpflichtungen und Ossi-Dirk hatte sich in eine Spezial-Klinik irgendwo in Süd-Deutschland begeben, um endlich mal seine Schulterprobleme behandeln zu lassen - also blieben nur vier Rest-Bandenkönige, die sich bereits vor zwei Wochen darauf geeinigt hatten, dass wir heute nur zwei (statt drei) Stunden kegeln würden. Unterm Strich dürfte meinereiner dann wohl der Erfolgreichste des Abends gewesen sein, dennoch müssen keine Besonderheiten erwähnt werden - in 14 Tagen wird wohl ein anderer Tagessieger sein. Nur M-Fein wird es wohl nicht werden können, denn der muss dann auch wieder arbeiten und kann nicht mitmachen ...
3. Kegelabend · Donnerstag, 13. Februar
Prima - ausser M-Fein, dessen Abwesenheit schon bekannt war, waren alle wieder dabei und wir konnten hoch-motiviert loslegen. Dirk versprach uns grossartige Leistungen, denn er fühlte sich nach seiner Schulterbehandlung wieder topfitt und wie neu. Anfänglich klappte es auch ganz gut, aber dann musste er halt doch einsehen, dass "Sich-gut-fühlen" und "gut Kegeln" nicht zwangsläufig eine Einheit bilden. Er bedauerte besonders, dass ihm kein Klingelwurf gelingen wollte, obwohl er mehrmals ganz nah dran war. Das verzerrte seine Erinnerung schliesslich dermaßen, dass er glaubte, schon seit Monaten keinen Neuner oder Kranz mehr geschafft zu haben. Letzterer gelang ihm dann aber doch noch, was zwar nicht viel ist, aber damit stand er noch lange nicht im Abseits - so richtig oft hatten wir es nicht geschafft, das Geläut der Bahn zu aktivieren. Am Ende wurde die Zeit für ein Setzspiel knapp, und so probierten wir mal etwas Neues: ein Spiel, das man als "Zahlenreihe" bezeichnen könnte, bei dem Treffer-Hürden überwunden werden müssen, die von Runde zu Runde höher werden. Kissy war dabei der Sieger und Dirk schied schon beim ersten Versuch aus, weil man mit einem Null-Wurf keines unserer Kegelspiele gewinnen kann ...
4. Kegelabend · Donnerstag, 27. Februar
Ach wie schön - irgendwie hatten es alle geschafft an diesem Kegelabend anwesend zu sein, und so konnten wir wieder einmal unser Können vergleichen. Dirk und M-Fein unterstrichen ihre kaum zu bändigende Wettkampf-Motivation noch zusätzlich, in dem sie eine kleine (aber interne und nicht für die anderen Bandenkönige geltende) Geldwette auf mehr gewonnene Einzelspiele vereinbahrten. Da dabei die bessere Leistung in diesen Runden zählte und der Zufall keine Rolle spielte, war dagegen nichts einzuwenden - illegales Glücksspiel ist etwas völlig anderes. Da an diesem Abend das Niveau allgemein sehr ausgeglichen war und jeder zeitweise Glück oder Schmach erlebte, war auch der Wettkampf zwischen Dirk und M-Fein bis zur letzten Runde (Setzspiel) nicht entschieden. Doch am Ende hatte Herr Fein die bessere Kondition, die höhere Konzentration oder stärkere Motivation - was auch immer - und siegte knapp, aber verdient. Ob das in zwei Wochen auch wieder so sein wird, bleibt abzuwarten ...
5. Kegelabend · Donnerstag, 13. März
Wow, heute klingelte es häufig - fast hätten wir einen neuen Rekord geschafft, der - falls mich mein Gedächtnis nicht trügt - bei 25 Neunern und Kränzen liegt. Heute waren es immerhin 24, was bemerkenswert ist, aber auch teuer, wenn Kissy in zwei Wochen zur Kasse bittet. Aber - das als Trost für all die, die nicht so oft ins Schwarze trafen - es füllt auch unser Konto: immer wenn einer trifft, dann zahlen die fünf anderen je 50 Cent, also insgesamt 60 Euro an diesem Abend. Nicht schlecht. Übrigens verzichteten M-Fein und Dirk auf eine Neuauflage ihrer Wette vom letzten Mal, was aber angesichts der vielen Volltreffer sicher sehr interessant geworden wäre. Völlig unnötig dagegen waren ein paar Unstimmigkeiten, ganz am Rande und kurz vor Feierabend bzw. auf der Heimfahrt - nun ja, sowas kommt halt mal vor und es trübte die gewohnte Harmonie in der Gruppe nur kurzzeitig ...
6. Kegelabend · Donnerstag, 28. März
Wir wollen gar nicht lange um den heißen Brei herumreden - die Niete des Tages war die Schreibkraft, also ich. Von Anfang an wollte mir nichts gelingen und die Anzahl der von mir erzielten Neuner und Kränze stand auch nach dem Schliessen des Kegelbuchs bei einer satten Null. Besonder übel: ich war auch nur selten "ganz nahe dran". Die Kameraden hatten dafür nur ein mitleidiges Grinsen übrig, ansonsten waren sie (ausser M-Fein, der wieder arbeiten musste) damit beschäftigt, einen Klingler nach dem anderen zu produzieren - da war es für mich schon fast erfreulich, dass heute "nur" 16 Treffer notiert werden mussten. Kissy z. B. sorgte mit drei Kränzen und vielen weiteren Top-Würfen dafür, dass das 1000er-Rennen in Rekordzeit beendet wurde. Insgesamt war er wohl auch der "Kegelbruder des Tages", bei dem es von Anfang an gut lief und ihm kaum Gelegenheit zum Jammern geboten wurde. Ach ja, Dirk bestand darauf, dass irgendwas unbedingt ins Tagebuch eingetragen werden muss - leider hab' ich vergessen, was es war ...
7. Kegelabend · Donnerstag, 10. April
An diesem Abend klingelte es wieder recht oft, allerdings waren es nicht die üblichen Verdächtigen (M-Fein und wie sie alle heißen), sondern zunächst mal Uwe im 1000er-Rennen und später beim Setzspiel unser Präsident. Aber auch Dirk und Haucki steuerten einiges zum recht respektablen Gesamtergebnis bei. Nur meinereiner und der oben schon genannte M-Fein hinkten dem erfolgreichen Teil des Feldes hinterher. Ganz nebenbei planten wir dann auch noch unser Weihnachts-Essen 2013, das bei dem alljährlichen Zirkus und den übervollen Terminkalendern in der Zeit, in der Weihnachts-Essen normalerweise stattfinden, für uns leider ausgefallen war. Oder besser gesagt: verschoben. O.k., es gibt größere Schanden und Hunger hat man auch im Frühling. Angedacht war zunächst ein Besuch bei Dimmy (der mir persönlich unbekannt ist) in Schönau - da dort aber keine Reservierungen möglich sind (warum auch immer) und man am besten schon am Nachmittag anreist, um einen Platz bzw. 6 Plätze zu kriegen, lehnte die Mehrheit das dann doch ab. Zwar konnte in diesem Punkt keine Einstimmigkeit erreicht werden, aber das kommt in demokratischen Kreisen schon mal vor. Wir erinnerten uns schliesslich, dass es auch in Neckarsteinach einen Griechen gibt, und legten Mittwoch, den 30. April als Termin - und als Kompromiss bzw. annehmbare Alternative - fest. Kissy wurde beauftragt, die Sache in Angriff zu nehmen ... 
8. Kegelabend · Donnerstag, 24. April
Mehr oder weniger stand heute noch einmal das Weihnachts-Essen im Mittelpunkt, das - wie besprochen - in diesem Jahr beim Griechen (Sokrates) in Neckarsteinach stattfand. Ein Bandenkönig hatte den Wunsch geäussert, nicht erst um 20 Uhr mit dem Essen zu starten, sondern lieber etwas früher - ob mit 19 Uhr 30 damit der Wunsch voll zufriedenstellend erfüllt wurde, ist nicht bekannt, aber so war die demokratische Einigung. Nachdem dann noch der organisatorische Feinschliff vorgenommen war, stand folgendes fest: wir treffen uns alle am kommenden Mittwoch um halb Acht im Sokrates - danach wurde das Kegeln fortgesetzt, bei dem es übrigens keine besonderen Überraschungen oder sensationellen Leistungen gab. Die 
Verspätetes Weihnachts-Essen 2013 · Mittwoch, 30 April 2014
Selbst im Frühjahr 2014 war es gar nicht so leicht einen Termin für das Nachhol-Weihnachtsessen zu finden - man könnte fast glauben, unsere Truppe bestünde aus absoluten Top-Managern, hochrangigen Politikern und gefragten Superstars, die alle prall gefüllte Terminkalender mit sich herumschleppen. Nun gut, letztendlich klappte es nicht mit einem Samstag oder wenigstens Freitagabend, aber wenigstens fanden wir einen Tag vor einem Feiertag, an dem dann alle ausschlafen konnten. Zwar hatte sich Dirk gewünscht, früher als sonst üblich vor seinem Teller zu sitzen, aber genau der war auch um 20 Uhr noch nicht anwesend und musste telefonisch an das Treffen erinnert werden. Der Rest hatte aber dann aber schon kräftig Kohldampf und begann mit dem Futtern - während dessen traf Dirk dann ein. Wir hockten dann noch gut bis Mitternacht am Tisch, kippten uns den ein oder anderen Ouzo hinter die Binde und hatten alles-in-allem ein leckeres Essen und einen netten Abend ... 
9. Kegelabend · Donnerstag, 8. Mai
Dieser Kegelabend fand mal wieder mit verkleinerter Besetzung statt, was - wie meistens - bedeutet, dass M-Fein Nacht- bzw. Spätschicht hatte. Es gab noch eine kurze Nachbesprechung zum nachgeholten Weihnachts-Essen, wobei festgestellt wurde, dass es keinen Anlass zu Kritik gab - das Essen war reichhaltig und lecker gewesen, und auch keineswegs zu teuer. Im Gegenteil, man konnte von einem sehr stimmigen Preis-/Leistungsverhältnis sprechen. Das Kegeln selbst darf getrost zu den besseren gezählt werden, wenngleich niemand dominierte und es kaum Spitzenleistungen zu vermelden gibt - trotzdem war es von Anfang an bei jedem Spiel spannend und nicht einmal stand schon frühzeitig ein Sieger fest. Zum Beispiel beim Lattenzaun-Spiel (Vorlegen) - da hatten sich in den ersten vier Durchgängen kaum (Lattenzaun-) Striche angesammelt und es sah fast so aus, als ob einige schadlos davon kämen. Doch dann legte Uwe die gefürchtete "5" vor und wirbelte damit alles durcheinander ...  
10. Kegelabend · Donnerstag, 22. Mai
 
 
 
 
 
 
 
 

 



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