Liebes Tagebuch ... 2008

T A G E B U C H · 2 0 0 8

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TAGEBUCH 2006 TAGEBUCH 2007

 

1. Kegelabend · Donnerstag, 10. Januar
Den Start in die neue Saison kann man nur als "gelungen" bezeichnen: obwohl wir keine echte Winterpause oder gar Winterurlaub gemacht haben, war das Team (übrigens vollzählig und ohne Gäste) wie ausgewechselt. Klar, natürlich jammerte Kissy bei jedem Neuner oder Kranz "was das wieder kostet", und Uwe betrachtete den Kegelabend bereits als "gelaufen", wenn einer der Kameraden mehr als eine Vier kegelte, aber sonst zeigten wir uns durchweg von der positiven Seite und glänzten alle mit ansprechenden Leistungen. So kann es weitergehen im neuen Jahr ...
2. Kegelabend · Donnerstag, 24. Januar
13 Neuner und Kränze - das war nicht etwa das Tagesendergebnis sämtlicher Bandenkönige nach dem 2. Kegelabends 2008, sondern die Anzahl der Einträge, die unser Kegelbruder Michel G. in diesem (noch recht jungen) Jahr schon gesammelt hatte. Es sollte also nicht verwundern, daß angesichts dieses Ergebnisses unser Ober-Jammerlappen Kissy beinahe Tränen in den Augen hatte, als er den anderen diese Nachricht zum Abschluss verkündete - "das alleine", so Kinzinger mit arg weinerlischer Stimme, "kostet jeden von uns schon wieder 6, 50 €". Nun gut, so richtig erfreulich ist das nicht, aber andererseits wandern diese Beträge nicht etwa direkt in die Tasche von Michel, sondern in unsere Kegelkasse ...  
3. Kegelabend · Donnerstag, 7. Februar
Bedingt durch die technischen Änderungen* bei unserem Homepage-Anbieters wollte es einfach nicht gelingen, die heißesten News zu speichern und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So muss sich der Verantwortliche für den Inhalt dieser Seiten auf sein Gedächtnis stützen (richtig - man hätte sich auch Notizen machen können, aber zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, was die Probleme verursacht hatte und wie lange es dauern würde, bis sie behoben sein würden), dieses aber kann auf nichts zugreifen, das spektakulär oder wenigstens erwähnenswert wäre. Sicher ist nur, daß Kegelbruder Michel G. (wider alle Erwartungen) an diesem Abend das Geläut der Kegelbahn selten oder gar nicht erklingen ließ - was aber nicht heißen soll, daß es überhaupt nicht zu hören war. Trotzdem zählte dieser Kegelabend eher zu den durchschnittlichen ...
* Inzwischen funktioniert wieder alles und alles wurde - mehr oder weniger richtig - nachgetragen !
4. Kegelabend · Donnerstag, 21. Februar
Man mag es glauben, oder auch nicht - von diesem Kegelabend existieren Notizen ! Diese berichten zwar wieder nichts über sensationelle Leistungen der Recken, was vermuten lässt, daß nichts Sensationelles geleistet wurde, aber es wurde notiert, daß an diesem Abend alle Mitglieder des Kegelclubs "Die Bandenkönige" anwesend waren ! Das wäre eigentlich nix Besonderes und bestenfalls ideal - aber da Präsident Kissy für diesen Tag die Ehrung des Bandenkönigs 2007 eingeplant hatte, war die Vollzähligkeit schon 'ne schöne Sache. Daß Michael "M-Fein" Fein auch 2007 wieder den Titel samt Einkaufs-Gutschein unter den Nagel gerissen hatte, begeisterte jedoch wenig - der Präsident erinnerte an das korrekte Verhalten echter Sportsmänner und brachte sie dazu, wenigstens einen bescheidenen Applaus von sich zu geben. Die komplette Übersicht in statistischer Form gibt's hier ....  
5. Kegelabend · Donnerstag, 6. März
Haucki musste an diesem Abend wieder aussetzen, weil ihm sein Knie zum wiederholten Mal Schwierigkeiten machte. Für mich bedeutet das immer, daß ich nicht auf die übliche Anzahl dunkler Weizenbiere komme und ersatzweise Jever Fun (aber ein Spaß für die Geschmacksnerven ist das wirklich nicht) trinken muss, denn irgend einer muss die Bande mit dem Auto wieder von Bammental nach Hause bringen - und das bin dann ich ! Folgerichtig kommt es bei mir zum drastischen Abfall der keglerischen Leistungen, was nachfolgend nicht unbedingt meiner Laune zuträglich ist. Dennoch konnte ich an diesem Abend einigermaßen zufrieden sein, denn es lief bei mir wesentlich besser, als ich befürchtet hatte. Ob das auch auf die anderen Kegelbrüder zutraf, ist nicht überliefert - andererseits muss ja einer (oder mehrere) die "Zeche zahlen" ...
6. Kegelabend · Donnerstag, 20. März
Die gute Nachricht für das dunkle Weizenbier zuerst : Haucki war wieder dabei, und so konnte ich drei, vier Flaschen des edlen Gebräus seiner eigentlichen Bestimmung zuführen. Trotzdem waren (nicht nur bei mir) die keglerischen Leistungen mal wieder eher unterirdisch, zumindest aber mäßig. Dirk freute sich auf den Tag, an dem ihm seine Fahrerlaubnis zurückgegeben würde und erfuhr (ganz nebenbei) vom Sportheim-Wirt, daß es auch Weizenbier in einer alkoholfreien Version geben soll. Zumindest zwei Kegelbrüder (einer wollte seinen "Lappen" wiederhaben, einer ihn nicht verlieren) vernahmen diese Meldung mit Interesse und baten eindringlich darum, beim nächsten Mal das "Alkfreie" bereitzuhalten - und zwar nicht zu knapp ...
7. Kegelabend · Donnerstag, 3. April
Bereits am Montagabend kam die schlechte Nachricht und bis Donnerstag hatte es sich herumgesprochen - unser Kegelbruder Jörg Hauck war mit einer schweren Herzattacke in ein Heidelberger Krankenhaus eingeliefert worden. Natürlich überschattete diese Meldung den ganzen Kegelabend, zumal es bislang noch keine Entwarnung, oder wenigstens eine Meldungen, daß Haucki auf dem Weg der Besserung war, gab. So erscheint es dann auch mehr als unangebracht, hier von besonderen Leistungen, Rekorden oder witzigen Ereignissen zu berichten - jetzt ist nur eines wichtig: Jörg die Daumen zu drücken und ihm alles Gute und schnelle Besserung zu wünschen ...
8. Kegelabend · Donnerstag, 17. April
Den 8. Kegelabend des Jahres 2008 konnten wir - glücklicherweise - ohne neue Horror-Nachrichten beginnen: Haucki ginge es (so war zu hören) wieder besser, sein Gesundheitszustand sei stabil und entwickle sich weiter positiv - inzwischen dürfte er die Chirogische Klinik in Heidelberg wohl verlassen haben, jedoch nur um in eine Reha-Klinik umzusiedeln, aus der er dann  hoffentlich bald wieder gesund und fit entlassen wird*. Demzufolge stand also einem gewohnt lustigen Kegeln nichts mehr im Weg - M-Fein war allerdings nicht dabei, denn er war von seinem Arbeitgeber zur Nachtschicht eingeteilt worden. Niemand will jedoch behaupten, daß es deswegen besonders lustig gewesen sei - nein, auf keinen Fall ...
* dem war dann jedoch nicht so - im Kreis der "Halbgötter-in-weiß" war man sich über das weitere Vorgehen uneinig. In der Schmieder-Klinik oberhalb des Heidelberger Schlosses, in der die Behandlung zunächst fortgesetzt werden sollte, heiratete der dicke Ex-Kanzler aus Oggersheim, der auf die Anwesenheit von Haucki keinen gesteigerten Wert legte. Sicherheitsrisiko Jörg musste warten, bis man für ihn einen geeigneteren Platz gefunden hatte ...
Kein Kegelabend am Donnerstag, den 1. Mai
Wie man schon am Datum bzw. der Besonderheit daran erkennen kann, war es schon vor dem letzten Kegelabend am 17. April fraglich, ob es am "Tag der Arbeit" zu sportlichen Aktivitäten der Bandenkönige kommen würde. Die Nachfrage bei Frau Wirtin bestätigte dann auch unsere Befürchtungen: ihr käme der Feiertag sehr gelegen und sie wolle mit Familie an diesem Tag wandern gehen - so wie es alle anständigen Menschen tun sollten. Nun ist es - seit die "Krone" in Kleingemünd einen neuen Wirt hat, der auf den Betrieb der Kegelbahn keinen Wert mehr legt - für uns nicht mehr so einfach, mal eben das Etablissement zu wechseln und alles ist gut. Lange Rede, wenig Sinn - der Kegelabend am 1. Mai wird ersatzlos gestrichen ...
9. Kegelabend · Donnerstag, 15. Mai
Natürlich stand der Gesundheitszustand von Kegelbruder Haucki immer noch irgendwie im Vordergrund und das Kegeln lief so nebenbei mit. Daher gibt es wieder einmal nichts von Bedeutung in sportlicher Hinsicht zu berichten, obwohl man nicht sagen kann, daß sich niemand Mühe gab - aber leider war wieder Unschönes von Jörg zu hören. Zwar hatte er sich eigentlich wieder ganz gut erholt, was seine "Pumpe" betraf, aber während der langen Liegezeit im Krankenhaus war wohl ein Nerv im rechten Bein schwer beeinträchtigt worden. Die Folgen waren drastisch - das Bein funktionierte einfach nicht mehr. Aber zumindest gab es Grund zur Annahme, daß dieser Zustand nicht dauerhaft bestehen würde. Jedoch konnten wir im Augenblick nicht mehr tun als möglichst fest die Daumen drücken ...
10. Kegelabend · Donnerstag, 29. Mai
Das Jahr 2008 entwickelte sich wahrlich nicht zum allerbesten in der Historie der Bandenkönige - nur wenige Wochen nach Haucki's Einlieferung in ein Heidelberger Krankenhaus musste auch Kegelbruder und Schriftführer Rolli überraschend und viel länger als zunächst gedacht in die Kopfklinik. Nach fast zwei Wochen Intensivstation und neun Tagen unfreiwilligem Schlaf konnte aber Entwarnung gegeben werden - es war eine vergleichsweise harmlose Erkrankung, die wohl auch keine bleibenden Schäden (ausser einer langen Narbe am Hals des Betroffenen) hinterlassen wird. Dies war an diesem Kegelabend auch schon bekannt, was besonders auf Kegelbruder Michel G. so erleichternd wirkte, daß er den beiden erkranken Bandenkönigen rund zehn (in Zahlen : 10 !!!) Neuner und Kränze widmete.  
Krankenbesuche · Sonntag 1. Juni
Die Bandenkönige Kissy, M-Fein und Ossi-Dirk statteten zunächst Haucki einen Besuch ab - dieser war in der Zwischenzeit in die Reha-Klinik nach Waldbronn bei Karlsruhe verlegt worden. M-Fein war zum Fahren verdonnert worden, weil Dirk und Kissy sich bereits zum Frühschoppen mit bluesiger Darbietung im Schwanen-Garten getroffen hatten. Diesen verließen sie wieder mit roten Nasen, schweren Zungen und deftigen "Fahnen", und stiegen in den Feinschen BMW Richtung Waldbronn. Von der Fahrt ist wenig bekannt, aber - immerhin - man hat den Ort und sogar Haucki mühelos gefunden. Nach ein paar Stunden fröhlichen Beisammenseins trat man die Rückreise an, machte aber einen Umweg über Heidelberg und stattete dort dem anderen erkrankten Bandenkönig Rolli einen Besuch ab. Während sich bei Haucki das Ende seines Klinik-Aufenthalts noch nicht richtig abschätzen ließ, zeichnete sich ab, daß Rolli wohl am Ende der folgenden Woche heimgehen darf ...
Kein Kegelabend · Donnerstag, 12. Juni

 

Kegelabend wegen Personalmangel ausgefallen !

 

Kein Kegelabend · Donnerstag, 26. Juni

 

Kegelabend wegen Personalmangel ausgefallen !

 

Krankenbesuch · Samstag 28. Juni
Zwar ist in den Vereinsstatuten der Bandenkönige nichts Schriftliches darüber zu finden, wie sich die gesunden Clubmitglieder gegenüber den Erkrankten oder Verletzten zu verhalten haben, aber Mitgefühl, Anstand und Fürsorgepflicht kann man auch nicht vertraglich regeln. Das muss jeder für sich entscheiden - das Paradepferd in dieser Disziplin heißt bei den Bandenkönigen Ossi-Dirk (was auch mal gesagt werden muss), denn er ist immer der erste und auch fleissigste, wenn es um Krankenbesuche geht. So war er es auch wieder, der an diesem Samstag auf jeden Fall nach Waldbronn fahren wollte, um vor Ort nach Haucki und dessen Fortschritte in Sachen Gesundheit zu schauen. Und da es bei fast allen anderen Kegelbrüdern nicht klappte, fuhren Dirk und Rolli in der "Schildkröte" (Dirk's Audi TT) zu Jörg - ist mit mehr als zwei Mitfahrern aber auch nicht möglich. Nach einem recht angenehmen und regenfreien Nachmittag (Haucki an Krücken, und nicht mehr mit dem Rollstuhl) stellte Dirk fest, daß seit seinem letzten Besuch eine enorme Verbesserung festzustellen sei ...
11. Kegelabend · Donnerstag, 10. Juli
Unübersehbar, die beiden roten Balkon bei den ausgefallenen Terminen im Juli! Krankheit und andere Verpflichtungen hatten dazu gefährt, daß von insgesamt sieben aktiven Bandenkönigen nur noch jeweils drei einsatzfähig waren. Die hatten dann aber verständlicherweise auch keine Lust auf Sport und übermässiges Kasse-Füllen, und sagten ab. Aber die harte Zeit schien ein Ende zu haben - an diesem Abend fehlten nur noch Haucki und Michel G., der wohl Schulterprobleme hat. Aber dank des Gastkeglers Sirko, den Dirk mal wieder aus der Belegschaft der Werft rekrutiert hatte (Sirko soll jedoch freiwillig anwesend gewesen sein), kamen wir sogar auf die stattlich Zahl von sechs Aktiven. Weniger positiv waren jedoch die Leistungen dieser Herren - die Batterie des Neuner-Kranz-Alarms (eine zweckentfremdete Handtaschenklau-Sirene) wurde geschont und kam wohl keine zehn Mal zum Einsatz. So unterboten wir uns gegenseitig, daß es eine einzige Schande war - und daran war der Gastkegler des Abends am allerwenigsten schuld ...   
12. Kegelabend · Donnerstag, 24. Juli
Das Erfreulichste an diesem Abend waren ganz sicher die Grüße an alle Kegler von Haucki, der endlich wieder zuhause ist und uns angedroht hat, in ansehbarer Zukunft mal wieder am Kegeln - ob passiv oder sogar aktiv, läßt sich im Augenblick jedoch nur schwer einschätzen - teilzunehmen. Unerfreulich dagegen das unsportliche Verhalten von Bandenkönig M-Fein - ohne jede Rücksicht auf die Gesundheit der Kegel (und/oder die finanzielle Situation der Kameraden) donnerte er einen Neuer nach dem anderen (nur gelegentlich unterbrochen von einem Kranz) hin. Erneut dachte der Rest des Clubs (Michel und Haucki fehlten, und Gastkegler waren nicht anwesend) über einen schnellen und unbürokratischen Ausschluss des erfolgshungrigen, aber immer unbeliebter werdenden Kollegen nach. M-Fein's breites Dauergrinsen machte ihn auch nicht sympatischer ...
13. Kegelabend · Donnerstag, 7. August
Daß Haucki nach wie vor nicht kegeln konnte, war klar - und war auch nicht ganz neu. Ähnliches muss leider auch von Michel berichtet werden, und es ist fraglich, ob es für ein Comeback im laufenden Jahr reicht. Wie dem auch sei - diese beiden Herren waren nicht anwesend. Darüber hinaus fehlte Uwe unentschuldigt, wodurch der Kreis der aktiven Kegler schon ganz schön klein geworden war. Von Gastkegler Sirko (siehe KA 10. 07. 08), der sich gelegentlich mal wieder blicken lassen wollte, war weit und breit nichts zu sehen, und weil das alles noch nicht reichte, musste auch der Präsident passen - Kissy hatte sich am Vortag einem kleinen chirurgischen Eingriff auf seiner Rückseite unterziehen müssen. Er war zwar da, aber konnte nicht mittun - wie schade ! Also lag es an M-Fein, Dirk und Rolle einen richtigen Kegelabend vorzutäuschen - aber fairerweise wurden die teuren Spiele weggelassen und u. a. durch das "6-Tage-Rennen" ersetzt. Um damit nicht schneller als nötig fertig zu sein, wurden die Spielregeln etwas modifiziert - der "Schlechteste am 5. Tag" (es war M-Fein) schied diesmal nicht aus. Er dankte es auf bekannte Art - am 6. Tag ballerte er einen oder sogar zwei Neuner (ich konnte es nicht genau sehen, weil die Tränen den Blick trübten) hin, und siegte damit überlegen ...      
Kein Kegelabend · Donnerstag, 21. August
Kerwe (Kirmes) in Bammental - das heisst für uns auch immer, daß das Viktoria Sportheim in Bammental in dieser Zeit geschlossen bleibt und wir uns anderweitig umsehen müssen. Dieses Mal leider ohne Erfolg - in Kleingemünd ist die Kegelbahn wohl wieder in Betrieb, war aber ausgebucht. Den Kegelabend auf den Freitag zu verschieben war für die Bandenkönige nicht so optimal - deshalb wurde alles abgesagt ...
14. Kegelabend · Donnerstag, 4. September
Wenn ich berichte, daß heute 6 von 7 Bandenkönigen anwesend waren, werden die meisten Tagebuch-Stammleser vermuten, daß Michel G. wieder dabei war. Falsch ! Michel kann nach wie vor nicht, und somit ist klar, daß seit dem 20. März erstmals wieder Haucki dabei war - klar, zunächst nur mal als passives Mitglied, denn er kann immer noch nur mit Krücken gehen, aber das wird sicher auch bald besser. Und da er nach fast einem halben Jahr nicht nur unbeteiligt 'rumhocken wollte, übernahm er den Trainer-Posten bei Ossi-Dirk, gab diesem jede Menge Tipps, war aber lange Zeit recht erfolglos. Erst als Dirk kurz davor stand, seinen Coach zu feuern, änderte sich das. Man versprach sich gegenseitig, auch weiterhin zusammen zu arbeiten und war sehr zufrieden mit dem jeweiligen Partner. Doch wenn man sich die Bilanz dieses Kegelabends näher anschaut, kann von "richtig erfolgreich" oder auch nur "zufriedenstellend" eher nicht die Rede sein - die Ausbeute an Neunern und Kränzen war eher bescheiden ...  
15. Kegelabend · Donnerstag, 18. September
Leider gab es schon wieder technische Probleme beim Bearbeiten der Homepage - irgendwie hatte ich mal wieder keinen Zugriff auf das Programm. Deshalb müssen die Ereignisse aus der Erinnerung rekonstruiert werden. Leider gibt es da nicht viel - auffallend war nur, daß es endlich einmal M-Fein beim Setzspiel (für seine Verhältnisse) richtig erwischte. Dies verärgerte ihn mehr als leicht, und es kam zu einer kurzen, aber recht ernsten Diskussion. Zu einem handfesten Streit kam es jedoch nicht, da sich alle Beteiligten bremsten und es schien, daß der Angesäuerte einsah, daß auch er hin und wieder mal einen überdurchschnittlichen Betrag in die Kasse abführen durfte. Das war zumindest die Meinung der restlichen Bandenkönige - und so gab es auch kein Mitleid für M-Fein ...
16. Kegelabend · Donnerstag, 2. Oktober
Der Autor dieser Zeilen (das bin ich) war an diesem Abend nicht anwesend, denn ich war zur Hochzeit der BORDERLINE-Trommlers Günter eingeladen und ließ es mir dort gutgehen - die Hochzeit fand übrigens auf dem Hirschhorner Schloss statt. Also muss ich mich auf die Berichterstattung der anderen Bandenkönige verlassen und schildere die Vorkommnisse quasi aus zweiter Hand. Jedoch gab es auch an diesem Abend wenig von historischer Bedeutung - das Interessanteste war wohl, daß M-Fein sich diesmal weigerte, das Setzspiel an die Tafel zu schreiben. Uwe übernahm diesen Job - und prompt war er der Haupteinzahler in die Kasse. Es ist anzunehmen, daß er sich schon vor 23 Uhr (Ende unserer Kegelabende) dazu entschloss, beim nächsten Mal auf keinen Fall den Tafeldienst zu übernehmen ...
17. Kegelabend · Donnerstag, 16. Oktober
Nach längerer Verletzungszeit war Michel G. wieder dabei an diesem Abend - jedoch brauchte er eine Zeit, bis er wieder zur gewohnten Form auflief. Auch die anderen Kegelbrüder kamen nicht so in Gang, wie man es gewöhnt war - oder wie es schon manchmal der Fall war. Besonders schlimm schien es bei Kissy zu sein, der beim Setzspiel erbärmlich jammerte und vortäuschte, er würde sämtliche Beträge addieren, weil er sie "unter Garantie" alle zahlen würde. Daß keiner der anderen Bandenkönige auch nur ein Fünkchen Mitleid mit Kissy zeigte, scheint herzlos, ist aber nur allzu verständlich. Aus Erfahrung wissen wir, daß man auf dieses Klagelied nicht zu reagieren braucht, denn irgendwie mogelt sich der Präsident immer durch und er kommt letztendlich auch nahezu schadlos davon. So war es auch am 17. Kegelabend ...    
18. Kegelabend · Donnerstag, 30. Oktober
Nachdem alle ihre Schulden vom letzten Kegelabend eingezahlt und festgestellt hatten, daß Kissy in der Tat einen nicht allzu hohen Betrag in seiner Spalte stehen hatte (siehe Eintrag vom 16. Oktober), legten wir wie üblich mit dem "5 auf die Vollen / 5 Abräumen"-Spiel los. M-Fein und meine Wenigkeit hatten wie immer zunächst das Problem, daß die Kugeln nach links zogen, aber nach dem ersten Hefe-Weizen (und für mich als Fahrer auch gleichzeitig das Letzte des Abends) wurde es besser. Die Wirtin teilte uns bei der ersten Getränkelieferung übrigens mit, daß wir, wegen des Feiertags, in zwei Wochen nicht kegeln könnten. Kissy machte uns wenig Hoffnung, daß wir in die Krone nach Kleingemünd würden ausweichen können, versprach aber, daß es trotzdem mal anrufen würde. Einige Tage später rief er dann die Kameraden an und teilte mit, daß es nicht klappt und somit der nächste Kegelabend erst am 27. November stattfindet. Vom heutigen Kegeln gibt's wieder mal nur Belangloses zu berichten ...
Kein Kegelabend · Donnerstag, 13. November

 

Feiertag - und das Sportheim in Bammental geschlossen !

 

19. Kegelabend · Donnerstag, 27. November
Uwe setzte die 2008er Tradition (Krankwerden oder Sich-Verletzen) fort, denn er war bei einem Spaziergang mit Sohn und Hund über seine eigenen Füsse oder über etwas anderes gestolpert. Dabei zog er sich einen Bänderriss zu, der ihn noch längere Zeit ausser Gefecht setzen wird. Das Kegeln der anderen Bandenkönige war dagegen weniger erwähnenswert, was besonders peinlich war, da wir einen Gast hatten. Haucki, der zur üblichen Zeit nicht an der Haltestelle "Kapelle Darsberg" war, tauchte verspätet doch noch auf und brachte seine Trainingspartnerin Kirsten (die aus bekannten Gründen auch als Fahrerin aktiv werden musste) mit. Es gelang auch Jörg nicht als Trainer von Dirk zu glänzen - der Schützling war einmal mehr uneinsichtig und zog sich den Ärger seinen Coaches zu. Das Ergebnis war, daß Dirk zwar ganz gut in den Abend gestartet war, zum Ende hin aber drastisch nachließ, und wieder einmal einer der Hauptverlierer war ...
Weihnachts-Essen, Freitag, 28. Dezember
Dank rechtzeitiger Planung (und einem Termin, der für alle akzeptabel war) fand das Weihnachtsessen der Bandenkönige wirklich mal in der Vorweihnachtszeit statt. Präsident Kissy buchte frühzeitig einen Tisch für sieben Personen im Lokal "Hessisches Neckartal", das kürzlich neu-eröffnet hatte, oder zumindest unter neuer Leitung von sich Reden machte. Und in der Tat - wir wurden bestens bewirtet, aßen und tranken, bis uns schließlich Johanna's Taxi genauso sicher nach hause brachte wie wir schon angeliefert worden waren. Alles in Allem ein rundum gelungenes Weihnachtsessen ...
20. Kegelabend · Donnerstag, 11. Dezember
Am letzten Kegelabend des Jahres wollten wir - sportlich gesehen - noch mal richtig "die Sau rauslassen", aber dieses Vorhaben scheiterte kläglich. Keiner der Anwesenden (lobend erwähnen kann man bestenfalls Michel G., der einige "Klingler" zustande brachte, aber andererseits bei den wichtigen Würfen auch nahezu immer versagte) glänzte besonders, auch wenn es das ein oder andere Highlight gab. Richtig fleißig jedoch waren Kissy, Dirk und M-Fein beim Ouzo-Trinken - es war fast wie in den guten alten Zeiten. Nun ja - die Trinkfreudigen meckerten zwar nach jeder Runde Anis-Schnaps, weil dieser in Zimmertemperatur serviert wurde und nicht eiskalt, aber offenbar war das kein Grund, auf weitere Runden zu verzichten. Haucki und Uwe waren übrigens nicht anwesend.
Kein Kegelabend · Donnerstag, 25. Dezember
Kein Wunder, daß es an diesem Abend nicht gekegelt wurde - aufmerksame Leser erkennen am Datum, daß es sich um den 1. Weihnachtsfeiertag handelt. Mancherorts mag das kein Grund zum Schliessen des Lokals sein, aber im "Viktoria"-Sportheim in Bammental bleibt an diesem Tag die Hütte zu. Unsere Wirtin empfahl uns dringend, anstatt zu kegeln lieber in den Gottesdienst zu gehen - na ja ...

FAZIT 2008 :

Wahrlich nicht das allerbeste Jahr in der langen Geschichte der BANDENKÖNIGE - viele Krankheiten und Verletzungen plagten die Kegelbrüder und es gab nur wenige Abende, an denen alle anwesend waren. Alles in Allem waren wir auch sportlich schon weitaus erfolgreicher gewesen - da kann es im neuen Jahr eigentlich nur besser werden ! Und da auch der Kegelausflug 2008 ausgefallen ist, gibt es noch einen Punkt, den man 2009 verbessern kann ...

 

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