Tagebuch 2010

TAGEBUCH 2010

1. Kegelabend 21. Januar · Krone, Kleingemünd
Ohne Dirk und mit etwas Verzögerung, aber mit vielen Klinglern starteten wir ins Jahr 2010 - unser Ossi hatte sich beim Altherren-Fussball verletzt, trotzdem (oder gerade deswegen) schlugen die Kameraden kraftvoll zu. Erstaunlicherweise war es M-Fein, der keinen Eintag ergattern konnte, aber alle anderen glänzten mit reichlich Neunern und Kränzen. Insgesamt 17 mal ! Erstaunlich, wenn man bedenkt, daß die Weihnachts- bzw. Neujahrspause sehr lang war - der letzte Termin 2009 fiel aus, weil er auf den Heiligabend fiel und der erste im neuen Jahr folgte direkt dem Drei-Königs-Tag. Das nutze auch unser Wirt und verlängerte die Winterpause. Doch zurück zum Kegeln: mehreren Bandenkönigen gelangen höchst seltsame Würfe, die etwas an Domino erinnerten. Auch darüber konnte M-Fein (als einziger) nicht lachen, denn bei ihm war es häufig das Gegenteil - viele erfolgversprechende Würfe brachten nicht das erhoffte Ergebnis, und nicht nur einmal brachte die Kugel "genau in der Gasse" nur einen Dreier oder Vierer. Erfreuliches am Rande: erstmals seit seiner Rückkehr vom Krankenbett versuchte auch Haucki wieder zu kegeln. Klappte noch nicht ganz optimal, macht aber Hoffnung, dass er bald wieder voll dabei ist ...
2. Kegelabend · 4. Februar · Krone, Kleingemünd
Vollzählig angetreten sah es bei uns schon nach 5 Minuten so aus, als ob alle bisherigen Klingel-Rekorde heute ins Reich des Unbedeutenden gekickt werden würden - M-Fein's allererster Wurf traf sofort voll ins Schwarze, und auch ich brauchte nicht lange bis zum ersten Kranz. Würden wir diesen Durchschnitt bis 23 Uhr halten können, müssten locker 70 Einträge auf Kissy's Liste stehen - dem war dann doch nicht so, und am Schluss war es ein eher mäßiger Kegelabend. Fortschritte gab es aber zum Thema "Kegelausflug 2010" - wir konnten zumindest den Zeitraum festlegen und auch die grobe Reise-Richtung. Flugreisen und Seefahrten wurden von einigen Keglern eher skeptisch betrachtet, weshalb man sich auf eine Fahrt mit PKW's verständigte. Als Anhaltspunkt wurde an Riedelsbach (Ausflug 2006) erinnert, aber das wurde erstmal nach hinten geschoben. Jedoch auf "etwas in dieser Art" würden sich alle freuen, und das am liebsten im Juni. So hieß die Hausaufgabe bis zum nächsten Kegelaben, daß jeder Informationen sammelt ...
3. Kegelabend · 18. Februar · Krone, Kleingemünd
Hauptthema an diesem Abend (bei dem übrigens Michel G. aus gesundheitlichen Gründen fehlte und Jörg H. nderweitigen Verpflichtungen nachkommen musste) war wieder der Kegelausflug 2010. Uwe war klar der eifrigste Bandenkönig gewesen und hatte uns Vorschläge unterbreitet, die richtig gut waren. Eurostrand Fintel oder Eurostrand Leiwen hiessen die potentionellen Ziele, wobei noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde - alle, die über einen Internet-Zugang verfügen, wollten sich "die Sache" erstmal am PC angucken. Ich hatte das schon getan und tendierte etwas zu Leiwen an der Mosel, aber natürlich sollte alles demokratisch entschieden werden, nachdem sich jeder umfassend informiert hatte. Ganz nebenbei kegelten wir natürlich auch (durchschnittlich, falls es jemand wissen will !) und es zeichnete sich ab, daß unser Reisetermin wohl eher Ende Juni / Anfang Juli liegen würde - u. a. weil es dieses Jahr eine Fussball-WM gibt, für die sich einige Bandenkönige interessieren. Zu fortgeschrittener Stunde kramte Dirk noch ein paar Bedenken heraus, die aber von den meisten Kegelbrüdern als Luxusprobleme eingestuft wurden, die dem Vorhaben nicht im Wege stehen sollten ...
4. Kegelabend · 4. März · Krone, Kleingemünd
Ein guter Tag für Entscheidungen - alle Betroffenen waren anwesend, und jeder hatte sich eingehend informiert. Also könnte das Unternehmen "Kegelausflug 2010" heute zumindest intern festgenagelt werden. Wider Erwarten gab es keine Einsprüche, und auch auf den richtigen Termin konnten wir uns schnell einigen - vom 4. bis 9. Juli sollte es also zum Eurostrand Fintel gehen. So wurde Präsident Kissy von seinem Volk beauftragt, die nötigen Schritte - also die Buchung - zu unternehmen und die Sache entgültig abzuschliessen. Neben diesen wichtigen Entscheidungen gab es aber auch noch das Kegeln, dem wir genauso hingebungsvoll widmeten wie immer. Leider kann ich nicht von Sensationen oder wenigstens neuen Rekorden berichten - aus dem Bauch heraus würde ich aber behaupten, daß Michel die meisten Volltreffer verbuchen konnte. Ebenfalls erfreulich: Uwe scheint (nach seinen Schulter- und Bänderverletzungen am Fuss im letzten Jahr) wieder in guter Form zu sein, was man daran erkennt, daß er beim Kranz- und Neuner-Sammeln wieder voll dabei ist. Etwas zu schwächeln scheint dagegen M-Fein, der bislang noch nicht unaufhaltsam seinem nächsten "Bandenkönig des Jahres"-Titel nachjagt. Aber das kann ja noch kommen ...
Kein Kegelabend · 18. März · JULIAN SAS - Konzert in Lorsch
Letztendlich waren zwar nur drei Bandenkönige beim Konzert von JULIAN SAS in Lorsch dabei, dennoch hatten wir 2 Wochen zuvor (ganz am Ende des Kegelabends war es uns gerade noch eingefallen) gemeinsam den Entschluss gefasst, daß wir das Kegeln zugunsten guter Musik ausfallen lassen. Die, die dabei waren, waren sicher nicht enttäuscht und konnten den anderen berichten, daß sie einen feinen Auftritt unseres holländischen Lieblingsmusikers verpasst hatten ...
5. Kegelabend · 1. April · Krone, Kleingemünd
Wenn man am 1. April kegelt, ist es eigentlich kaum zu vermeiden, von einem April-Scherz zu berichten, aber wir Bandenkönige brauchen kein bestimmtes Datum, um lustig zu sein - deshalb von unserer Seite also kein April-Scherz ! Trotzdem wurde an diesem Abend (an dem Michel G. übrigens nicht teilnahm) viel gelacht, aber auch gestaunt und sogar gelegentlich geflucht - es klappt halt nicht immer alles so wie man will. Nebenbei gab Kissy bekannt, daß unser Kegelausflug nun auch offiziell stattfinden kann, weil die Unterkunft weisungsgemäß gebucht und auch schon anbezahlt sei - zwar hatten wir nichts anderes erwartet, trotzdem soll dem Präsidenten für seine stets zuverlässige Arbeit hier unser Dank zuteil werden : "er lebe hoch - hoch - hoch ..."
6. Kegelabend · 15. April · Krone, Kleingemünd
Ausgesprochen selten war an diesem Abend das Signal für einen Volltreffer zu hören, was ja aber nicht unbedingt ein Zeichen für totales Versagen sein muss. Sowas nennt man dann einen "durchschnittlichen" Tag, aber man sollte nicht unbedingt davon ausgehen, daß es auch nur durchschnittliche Resultate bei den Würfen gab - im Gegenteil, oft fehlte nur das letzte Quäntchen zum perfekten Kegler-Glück. Am folgenden Kegelabend zeigt sich dann häufig dieses Bild: derjenige, dem keine oder kaum Klingler gutgeschrieben werden konnten, liegt bei Kissy's Rechnungen oft auf den Medallien-Rängen. Mit anderen Worten: mit konstant guten Würfen kann man jedes Spiel gewinnen, auch wenn es dabei nicht klingelt. Anderes Thema: etwas Kopfzerbrechen machte uns die Abwesenheit von Michel G., besonders weil er sich noch nicht zum Kegelausflug geäußert hatte. Irgendwie kam der Verdacht auf, daß Michel womöglich gar nicht mitkommen will oder kann, aber darauf antworten würde er uns nur selber können. Also mussten wir notgedrungen bis zum nächsten Kegelabend warten und darauf hoffen, daß dann eine positive Nachricht kommen würde ...
7. Kegelabend · 29. April · Krone, Kleingemünd
Wieder einmal waren alle Kegelbrüder dabei - und Michel teilte uns auch mit, daß seinem Urlaubsantrag stattgegeben wurde und somit dem Kegelausflug mit allen Bandenkönigen nichts im Weg stand. Das sorgte für durchweg gute Stimmung, was sich auch in den Kegelergebnissen niederschlug. Zwar kam es wieder zu keinen neuen Rekorden, aber man konnte die gezeigten Leistungen als "recht ordentlich" bezeichnen. Finanziell zahlte sich das "Lattenzaun"-Spiel besonders aus - man erinnere sich, denn dabei ist das Werfen von Fünfern möglichst zu vermeiden, weil das automatisch "Kontra-Re-Bock-Hirsch und Supp" nach sich zieht. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das, daß jeder Punkt Differenz auf 32 Punkte ansteigt, wovon jeder einzelne 5 Cent Strafe bedeutet. Ein Kranz z. B. auf einen Fünfer geworfen (wie es dann auch passierte) bringt satte 224 Strafpunkte - das sind dann stattliche 5 EUR 60 ! Gleich drei Keglern gelang übrigens der ungeliebte Fünfer ...
Kein Kegelabend · 13. Mai · Feiertag (Vatertag)
Feiertage sind beim arbeitenden Volk sehr beliebt, manchmal aber stören sie aber auch den Terminkalender - der Feiertag an diesem Tag, den wir alle nur als "Vatertag" kennen, sorgte dafür, daß das Kegeln im Jahr 2010 schon zum dritten Mal abgesagt wurde. Aber es war nicht zu ändern, denn nahezu jeder hatte da was anderes vor, und so hiess es :"wir sehen uns wieder am 27. Mai ..."
8. Kegelabend · 27. Mai · Krone, Kleingemünd
Es war mal wieder der Abend des M-Fein - bei ihm waren die Kegel regelrecht "purzelsüchtig", und so klingelte es in kurzen und regelmäßigen Abständen, während die Kameraden fast immer mit langen Gesichtern vom Einsatz zurückkamen. Nur Dirk hatte gelegentlich mal ein Erfolgserlebnis, während Uwe, Kissy und ich (Michel G. fehlte) zuschauen mussten, wie die eigene Form nach und nach völlig flöten ging. Zwar wurde der Großteil der Kosten für das Setzspiel von meinem Budget abgezogen, aber zum Ende des Wettkampfs gelang es mir, wenigstens teilweise mitzuhalten. Diese "Konkurrenzfähigkeit auf niedrigem Niveau" führte dazu, daß ich die hohen Beträge zwar nicht von mir fernhalten, aber dann doch noch dafür sorgen konnte, daß andere mitbezahlen mussten. Beflügelt von diesem Erfolg ging ich in die zweite Fuchsjagd des Abends (es war noch Zeit dafür, weil wir nicht komplett und recht schnell waren), brachte es zunächst aber - als Fuchs - auch nicht allzu weit. Erst als Uwe als letzter Fuchs des Tage mit dem sagenhaften Vorsprung von 20 Punkten (ein Kranz und eine Acht) losrannte, hielt ich das Jäger-Team mit einem weiteren Kranz auf der Fährte. Und so war es am Ende unser Präsident, der keinen brauchbaren Eintrag auf seiner Liste hatte ...
9. Kegelabend · 10. Juni · Krone, Kleingemünd
Selten nahmen so wenige Bandenkönige am Kegeln teil wie heute - Dirk hatte nach wie vor Probleme mit seiner Schulter, M-Fein war zur Nachtschicht eingeteilt worden und Michel G. fehlte unentschuldigt, obwohl er eigentlich zugesagt hatte. Wie dem auch sei, Uwe, Kissy und ich waren da (Jörg zwar auch, aber er wurde nur in den Pausen aktiv) und so wurde auch gekegelt. Allerdings legten wir auch reichlich Pausen ein, denn zum einen machen einige unserer Spiele zu dritt wirklich keinen Spaß, und zum anderen sorgten rund 30° C Frühsommerhitze dafür, daß den Akteuren der Schweiß auf der Stirn stand. Das "1000er-Rennen" dauerte dank Kissy nicht allzu lange, denn er konnte es sich nicht verkneifen, drei Kränze (jeder 180 Punkte wert) einzubauen und somit das Ziel zu erreichen, als Uwe und ich gerade mal die Region um 600 erreicht hatten und auch nicht wirklich mies waren. In den Pausen wurde dann über Details des bevorstehenden Kegelausflugs (4. - 9. Juli) gesprochen, aber auch noch über andere Dinge ...
10. Kegelabend · 24. Juni · Krone, Kleingemünd
Erneut war Dirk krankheitsbedingt, aber erstmals unentschuldigt abwesend - wahrscheinlich waren ihm die Fussball-WM-Spiele Kamerun gegen Holland (1 : 2) bzw. Dänemark vs. Japan (1 : 3) lieber als das Zusammensein mit den Kegelbrüdern. Hinterher stand aber fest, dass er mit dieser Wahl einiges verpasst hatte, denn in Kleingemünd klingelte es deutlich häufiger als in Südafrika. Mehr noch - die fünf aktiven Bandenkönige stellten einen neuen Rekord auf, den ich im Moment gar nicht genau benennen kann. Auf jeden Fall war die Marke von 20 Volltreffern geknackt worden, und da sich alle etwa gleichermassen daran beteiligt hatten, hielt sich sogar das übliche Gejammere ("was das wieder kostet") im erträglichen Rahmen. Natürlich lenkte auch die Vorfreude auf den bevorstehenden Kegelausflug davon ab und es wurden die letzten Details besprochen. Kissy hatte noch gedruckte Informationen für alle, und es musste ein Formular mit allen wichtigen Daten zu den Teilnehmern ausgefüllt werden. Am Ende des Abends teilten wir dem Wirt noch einmal mit, dass unser nächster Kegelabend erst am 22. Juli stattfinden würde - das war auch gut so, denn unsere bisherigen Ankündigungen hatten noch nicht den Weg in seinen Belegungsplan gefunden. Erst als er es wirklich aufgeschrieben hatte, sagten wir "tschüss, bis in 4 Wochen dann ..."

Kegelausflug 2010

4. bis 9. Juli

EUROSTRAND · FINTEL

 

Sonntag, 4. Juli · Start zum Kegelausflug 2010

<LINK zum Bericht vom Ausflug>

 

11. Kegelabend · 22. Juli · Krone, Kleingemünd
Natürlich stand dieser Kegelabend immer noch unter den Eindrücken des Kegelausflugs und es wurden recht lebhaft Geschichten vom Kegelausflug erzählt, die vielleicht nicht alle live mitgekriegt hatten. Dirk hatte bereits seine Foto-CD gebrannt und mir zur Weiterverarbeitung mitgebracht - Uwe versprach, dies noch vor dem nächsten Kegelabend nachzuholen. Sensationelles vom Kegeln kann ich leider nicht berichten, aber man kann ja auch nicht jedesmal neue Rekorde aufstellen oder bemerkenswerte Leistungen bringen. Natürlich fielen einige Neuner und Kränze, und die Bahn bescherte uns einige Wurfergebnisse, die man so nicht erwartet hätte und bei denen man unweigerlich an Domino erinnert wurde. Wenig lobenswert war es darüberhinaus, daß es (sicher wegen des anhaltenden Regenwetters) durch das Dach mitten auf die Bahn tropfte, bzw. die Tropfen teilweise von einem Eimer aufgefangen wurden ...
12. Kegelabend · 5. August · Krone, Kleingemünd
Seit dem letzten Kegelabend hatte sich das Wetter kaum gebessert, was zum einen bedeutete, daß wir mit unserem Kegelausflug richtig "Schwein gehabt" hatten, zum anderen aber auch, daß immer noch der Eimer auf der Kegelbahn stand (siehe Bericht vom 5. August), inzwischen aber nicht mehr so wirkungsvoll war. Eine beachtliche Pfütze hatte sich in der Mitte der Bahn gebildet und M-Fein's Test zeigte, daß man so nicht kegeln konnte - die Kugel wurde vom Wasser ordentlich abgebremst und es spritzte ganz ordentlich. Wie gut, daß ein Wischmopp herumstand, mit dem man die Pfütze einigermassen aufwischen konnte - M-Fein tat das wenig begeistert und stellte die berechtigte Frage, ob dies wohl die Aufgabe der Kegler sei. Dirk fand zwar darauf keine Antwort, stellte aber fest, daß es auch nicht die Aufgabe von Kneipengästen sei, schlecht gespülte Gläser (wie die auf dem Tisch vor uns) nachzureinigen ...
13. Kegelabend · 19. August · Krone, Kleingemünd
Es hatte sich etwas getan - zwar nicht wettermäßig, aber zumindest hatte mal jemand geputzt - aber selbst das hätte durchaus besser sein können. Die Bahn hatte nun einen leichten Schmierfilm und es war nicht ratsam, über den grünen Belag zu laufen, wenn mal wieder eingeklemmte Kegel zu befreien waren. Aber das soll man ja sowieso nicht tun, weshalb sich ja auch links und rechts der beiden Bahnen teppichbelegte Pfade befinden, auf denen man auch ans Ziel kommt. Genug gemeckert - Uwe war an diesem Abend nicht dabei, denn er war im Familien-Urlaub, hatte aber versprochen zu Jörg's nachträglicher Geburtstagsfeier am kommenden Samstag zu kommen. Michel G. wusste noch nicht, ob er auch dabei sein könnte, aber er sagte nicht endgültig ab. Für alle anderen Bandenkönige aber stand fest: "da hauen wir mal wieder kräftig auf die Pauke ..."
14. Kegelabend · 2. September · Krone, Kleingemünd
Jetzt war die Sommerzeit für die Bandenkönige wirklich vorbei, alle hatten ihren Urlaub hinter sich und man konnte sich wieder auf das Gekegele konzentrieren - und wir waren auch alle (mehr oder weniger) richtig erfolgreich. Erneut knackten wir die Schallmauer von zwanzig Klinglern, wobei lange kein Neuner, aber jede Menge Kränze notiert wurden. M-Fein dürfte derjenige gewesen sein, der am heftigsten (also am häufigsten) zuschlug, aber auch Dirk sammelte fleissig Einträge. Alleine beim 1000er-Rennen schaffte er drei Kränze, die ihm dann auch den souveränen Sieg sicherten. Den Damen am Nachbar-Tisch spendierte unser "Glückspilz des Tages" einen Schnaps, für die Kegelkameraden gab's nix ...

15. Kegelabend · 16. September · Krone, Kleingemünd

 

Was anfänglich wie ein Kegelabend mit wenig Personal aussah, steigerte sich doch noch zur Vollversammlung. Michel G. erschien wie angekündigt mit leichter Verspätung, und Kissy kam gegen 21 Uhr auch noch. Er war aus beruflichen Gründen bundesweit unterwegs und schaffte es nicht früher. Vorsorglich hatte er jedoch M-Fein mit einem Zettel zum Notieren der Ergebnisse ausgestattet, aber nicht mit einem Stift und der elektronischen Glocke (Handtaschenalarm) - das war irgendwie schlecht und es wurde ein Kegel-Notfall-Set gefordert, das alle wichtigen Utensilien enthält, die gebraucht werden, wenn der Präsident samt seinen Schreibwaren mal nicht anwesend ist. Und die hätten wir brauchen können, denn es klingelte reichlich bis zu Kissy's Eintreffen. Am Ende des Kegelabends waren es wieder sage und schreibe 20 Einträge ...
Haucki's Geburtstags-Fete · Samstag, 21. September
An diesem Samstagabend, der sich völlig unerwartet sonnig und warm gestaltete (aber mitten in der kühlen Phase dieses Sommers lag), feierte Haucki seinen Fünfzigsten. Der war zwar schon im Februar, aber da hockt man nun mal nicht so gemütlich im Freien - also verschob es das Fest in den Sommer, und hatte wahrlich eine glückliche Hand mit diesem Termin. Bis in die frühen Morgenstunden belagerten wir die Biertische in seinem Garten und genossen Speis´und Trank. Bis auf Michel G., der anderweitigen Verpflichtungen nachkommen musste, waren alle Bandenkönige anwesend (sogar Uwe kam noch vorbei, obwohl er nur wenige Stunden zuvor aus dem Urlaub heimgekehrt war). Das war wieder einmal ein richtig schönes Fest ...
16. Kegelabend · 30. September · Krone, Kleingemünd
Heute traten wir mal wieder mit einem Mini-Team an, denn Dirk hatte sich aus gesundheitlichen Gründen abgemeldet (Zahnarzt oder so - auaaah !) und Michel G. erschien wider Erwarten auch nicht. Aber das war vielleicht gar nicht so schlecht, denn so spielten wir die Fuchsjagd, die bei kompletter Besetzung aus Zeitgründen meistens ausfällt. Daß ich M-Fein gerne mit einem Kranz abschiesse, wenn er weniger als 13 Punkte Vorsprung hat, ist ja nicht neu und klappte auch dieses Mal wieder, als er sich mit der 11 an der Tafel schon recht sicher fühlte. Seine Flüche gebe ich lieber nicht wider. Als Uwe dran war, schaffte er ebenfalls 11 Zähler und orakelte, daß ich bei ihm garantiert keinen 12-Punkte-Kranz schaffen würde - er irrte sich gewaltig ! Das war mal was Neues und führte nun bei Uwe zu einer Trotzreaktion, und er startete mit zwei Kränzen in Folge in das 1000er-Rennen, und grinste die 360 (von 1000) an der Tafel an, während die anderen deutlich unter 100 Punkte hatten. So flott ging es zwar nicht weiter, aber dennoch ging Uwe als Sieger über die Ziellinie. Gegen Ende bauten alle deutlich ab, und wir beendeten das Kegeln frühzeitig - es war ja auch genug passiert ...
Kein Kegelabend · 14. Oktober · Krone, Kleingemünd
Ein ärgerliche Sache war das - pünktlich erschienen wir zum Kegeln und wunderten uns schon, warum der Parkplatz der "Krone" völlig überfüllt war. Aber nicht die Tatsache, daß wir auf der Strasse parken mussten, war ärgerlich - zu den vielen parkenden Autos gehörten Kegler, die zum Bohrermarkt-Kegeln erschienen waren. Für uns bedeutete das, daß wir nicht kegeln konnten. Völlig enttäuscht und stinksauer tranken wir noch etwas, hörten uns fadenscheinige Ausreden vom Wirt an (von dem wir schon gerne informiert worden wären - von einem Hinweiszettel, der angeblich ausgehängt worden sei, hatten wir nichts gesehen) und fuhren dann wieder heim ...
17. Kegelabend · 28. Oktober · Krone, Kleingemünd
Weil das Kegeln selbst nicht allzu viel Berichtenswertes hergibt, will ich von ein paar Dingen berichten, die weniger unterhaltsam sind. M-Fein erinnerte daran, daß Weihnachten schneller vor der Tür stehen würde als wir alle denken, und deshalb mahnte er an, daß das Weihnachts-Essen nicht zu spät geplant werden sollte. Zu Diskussionen kam es wegen des ausgefallenen Kegelabends vom 14. Oktober. und auch wieder einmal wegen des Zustands der Kegelbahn. Wie schon vor einiger Zeit war die Bahn auch heute wieder nass, weil das Dach vom Anbau undicht war. Die Lösung des Problems war ebenso einfach wie ungeeignet - der Wirt (der jedoch nicht der Eigentümer ist) hatte Putzlappen und zwei Eimer aufgestellt und es stand uns frei, das Wasser damit von der Bahn zu entfernen. So richtig erfolgreich waren die Versuche mit diesen Werkzeugen nicht, und nach dem Kegeln sprachen wir die Sache auch an - daß die Kugeln im Wasser nicht gut rollen, ist nur ein oberflächliches Problem. Der Geruch, der von der Feuchtigkeit verursacht wird, wäre auch nicht mehr als nur unangenehm, aber das Holz an Decke und der Bahn selbst wird doch sehr geschädigt. Wird da nicht bald etwas getan, geht hier im wahrsten Sinne des Wortes "alles zu Bruch" ...
18. Kegelabend · 11. November · Krone, Kleingemünd
Gerade erst hatte der November begonnen und schon dachten wieder alle ans Essen, jedoch nicht an irgendeine Nahrungsaufnahme, sondern an das alljährliche Weihnachts-Essen der Bandenkönige. Obwohl wir diese Tradition schon seit vielen Jahren gewissenhaft pflegen, war es uns vor einigen Jahren gelungen einen geeigneten Termin zu verpassen - und so fand das winterliche Fest erst im Mai (vielleicht war's sogar schon Juni) statt. Dieses Debakel galt es zu verhindern, und so planten wir seither immer rechtzeitig. Nach  Kissy, unser El Präsidente, schlug vor, daß wir doch wieder ins "hessische Neckartal" gehen könnten, wie bereits vor zwei Jahren, aber er bat darum, daß sich jeder bis zum nächsten Kegelabend mal Gedanken machen solle - vielleicht gab es ja noch andere und möglicherweise bessere Ideen. Es war aber schon abzusehen, daß Kissy's Vorschlag nicht der allerschlechteste zu sein schien und wohl alle damit einverstanden sein würden ...
19. Kegelabend · 25. November · Krone, Kleingemünd
Thema Nummer eins war wieder - und das mag uns jetzt in einem unvorteilhaften Licht erscheinen lassen - das bevorstehende Weihnachts-Essen. Nein, wir sind keine gierigen Vielfrasse, die nur ihr Futter im Kopf haben, aber so eine Veranstaltung muss schon rechtzeitig geplant werden, sonst wird das nix (siehe oben). Neue Ideen, welche die Gemeinde in wahre Verzückung versetzte, gab es zwar keine, aber einige Bandenkönige hatten sich doch Gedanken gemacht. Somit galt der Vorschlag "Hessisches Neckartal" als akzeptiert und Kissy wurde beauftragt, alles Nötige in die Wege zu leiten, was nicht nur das Tisch-Reservieren in der Kneipe bedeutete. Da nahezu alle Bandenkönige dem Alkohol nicht abgeneigt sind, soll am Tag der Weihnachtsfeier keiner angeheitert in sein Auto steigen und womöglich den Führerschein verlieren. Also musste auch eine Taxifahrt organisiert werden ...
20. Kegelabend · 9. Dezember · Krone, Kleingemünd
Der günstigen oder ungünstigen (je nachdem wie man es betrachtet) Lage der Weihnachtsfeiertage hatten wir es zu verdanken, daß der letzte Kegelabend des Jahres bereits Anfang Dezember stattfand. Einen weiteren Kegelabend am 23. Dezember (ein Tag vor Heiligabend, da werden traditionell Geschenke gekauft) hielt niemand für gut, zumal auch die Weihnachtsfeier direkt bevorstand - ein Anlass, der auch prima als Jahresabschluss taugte. Also lauschten wir interessiert Kissy's Worten, die den Ablauf am nächsten Tag verkündeten: Abfahrt um 10 vor halb 8 in Kleingemünd, wo Michel und Uwe zuerst einsteigen würden, pünktlich um 19 Uhr 30 sollten Dirk und Kissy in Neckarsteinach am Bahnhof eingesammelt werden und 5 Minuten später die Darsberger Fraktion (M-Fein, Jörg und ich) an der Kapelle in Darsberg. Damit waren alle einverstanden und wir konzentrierten uns dann auf das Kegeln. Ob dabei etwas passierte, das erwähnt werden muss, habe ich vergessen ...Heute traten wir mal wieder mit einem Mini-Team an, denn Dirk hatte sich aus gesundheitlichen Gründen abgemeldet (Zahnarzt oder so - auaaah !) und Michel G. erschien wider Erwarten auch nicht. Aber das war vielleicht gar nicht so schlecht, denn so spielten wir die Fuchsjagd, die bei kompletter Besetzung aus Zeitgründen meistens ausfällt. Daß ich M-Fein gerne mit einem Kranz abschiesse, wenn er weniger als 13 Punkte Vorsprung hat, ist ja nicht neu und klappte auch dieses Mal wieder, als er sich mit der 11 an der Tafel schon recht sicher fühlte. Seine Flüche gebe ich lieber nicht wider. Als Uwe dran war, schaffte er ebenfalls 11 Zähler und orakelte, daß ich bei ihm garantiert keinen 12-Punkte-Kranz schaffen würde - er irrte sich gewaltig ! Das war mal was Neues und führte nun bei Uwe zu einer Trotzreaktion, und er startete mit zwei Kränzen in Folge in das 1000er-Rennen, und grinste die 360 (von 1000) an der Tafel an, während die anderen deutlich unter 100 Punkte hatten. So flott ging es zwar nicht weiter, aber dennoch ging Uwe als Sieger über die Ziellinie. Gegen Ende bauten alle deutlich ab, und wir beendeten das Kegeln frühzeitig - es war ja auch genug passiert ...
Weihnachts-Essen · Freitag, 10. Dezember
Wir hatten zwar reserviert im Lokal "Hessisches Neckartal" in Neckarhausen (ein Ortsteil von Neckarsteinach), aber der Gastraum war bei unserem Eintreffen mehr oder weniger leer. Nun gut - besser als andersrum ! Wir ließen uns an den großen Tisch hinten in der Mitte führen und begannen ohne Umschweife mit dem Studium der Speisekarte, in der wir auch Vielversprechendes entdeckten. Die Mehrzahl der Kegler wählten Steak als Hauptgericht, jedoch mit diversen Beilagen und fast alle nahmen auch eine Suppe vorweg. Auch die Getränke variierten sehr, aber - die lobenswerte Ausnahme war Haucki - alle wollten Alkoholisches. Wir futterten und tranken ausgiebig, und erst gegen Mitternacht griff jemand zum Handy, um Johanna anzurufen. Sie erschien auch kurz darauf und sorgte dafür, daß wir alle sicher und unverletzt nach Hause kamen. Dank des Schneefalls, der im Laufe des Abends eingesetzt und für schwierige Strassenverhältnisse gesorgt hatte, durften (bzw. wollten, um Johanna nicht in Gefahr zu bringen) M-Fein und ich die letzten Meter zu Fuß gehen. Das war zwar eine wackelige Angelegenheit (und nicht nur, weil es glatt war), aber wir erreichten schadlos unsere Ziele ...

- Ende des Tagebuchs 2010 -

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