Tagebuch 2011

TAGEBUCH 2011

TAGEBUCH 2010 HISTORIE LETZTER EINTRAG TAGEBUCH 2012

 

1. Kegelabend · 20. Januar · Krone, Kleingemünd
Der ungünstigen Lage der Feiertage war es zu verdanken, daß 2011 so anfing, wie es 2010 aufgehört hatte - es fiel gleich mal der erste Kegelabend aus. Aber nun konnte es ja wieder losgehen - zuerst gab es jedoch einen ordentlichen Schock: Uwe war schon da und hatte erstaunt festgestellt, daß unsere Bahn belegt war. Aber nach Rücksprache mit dem Vertretungswirt (der andere war noch Urlaub) konnte Entwarnung gegeben werden - die Damen, die sonst auf der zweiten Bahn kegeln, hatten mit den Männern getauscht und es war eine Bahn für uns frei. Es war zwar die andere Seite, auf der wir nun agieren mussten, hatte aber auch den Vorteil, daß wir ab 21 Uhr (oder kurz danach) alleine und ungestört weitermachen konnten. Erstaunlicherweise gab es kaum Umstellungsprobleme (die linke statt rechte Bahn) - besonders meiner Wenigkeit lag das andere Rollfeld recht gut, und ich konnte einige Male schöne Klingeltöne erzeugen. Auch der Zustand der Anlage hatte sich verbessert, wenngleich man nicht behaupten konnte, daß nun alles bestens sei. Zumindest tropfte es nicht mehr von der Decke und auf der Bahn stand kein Wasser, und der modrige Geruch war auch weg. Trotzdem entschieden wir uns, wenn möglich, beim nächsten Mal in Wiesenbach zu kegeln - vorerst mal probeweise und auch nur für einen Abend ...
2. Kegelabend · 3. Februar · Kegelbahn Wiesenbach
Geschätzte 10 Jahre sind vergangen, seit wir zum letzten Mal in Wiesenbach gekegelt haben - viel hat sich seither verändert: der alte Wirt ist nicht mehr da und die alte Bahn ist auch verschwunden. Vor einiger Zeit war Wasser eingedrungen und hatte alles zerstört. Nun ist aber wieder alles erneuert worden und kann sich wirklich sehen lassen. Ein top-moderne Anlage, die das Herz jedes Keglers höher schlagen lässt. Natürlich gelten hier nun auch strengere Regeln - z. B. sind saubere Sportschuhe zu tragen, damit der nagelneue Belag nicht gleich ruiniert wird. Unsere Kegelei selbst war durchwachsen, obwohl ich direkt mit einem Neuner loslegte. Bei fast allen anderen dauerte es etwas, bis sie sich an die Bahn gewöhnt hatten. Aber dann legten alle gut los - bei mir ging's leider in die andere Richtung. Es gelang mir zwar noch ein Neuner, aber das war's dann auch - die anderen dagegen übertrumpften sich gegenseitig mit Klinglern. Danach stellte sich die Frage, ob wir in Zukunft wieder hier kegeln sollten (terminlich würde das klappen) oder lieber in Kleingemünd bleiben, was zweifellos auch Vorteile hat. Einig waren wir uns letztendlich nicht, was dazu führte, daß es auch keine endgültige Entscheidung gab - wir vertagten das Thema (auch, weil Michel nicht anwesend war) auf den nächsten Kegelabend, der aber zumindest noch einmal in Wiesenbach stattfinden soll ...
3. Kegelabend · 17. Februar · Kegelbahn Wiesenbach
Wie verabredet trafen wir uns alle (außer Michel G., der sich kurzfristig krank gemeldet hatte) wieder vor der Biddersbach-Halle in Wiesenbach. Beim Kegeln selbst hatten diesmal die Kegelbrüder, die beim letzten Mal recht erfolgreich waren, einige Probleme - dafür trafen die, denen vor 14 Tagen wenig gelungen war, heute wesentlich besser. Auch von Neunern und Kränzen war eine lange Zeit nur sehr wenig zu sehen - Kissy z. B. schaffte zwei: bei seinem ersten und beim letzten Wurf des Abends. Bei mir war zwar nur ein einziger Klingler zu vernehmen (wobei sie nicht wirklich gut zu hören sind), aber ich war mit vielen Würfen sehr nahe dran. Da brauchte es den Vereins-Schamanen Uwe nicht, um voraussagen zu können, daß meine Rechnung am 3. März weniger hoch ausfallen würde. Das wurde auch beim Setzspiel deutlich, wo ich freundlicherweise meistens anderen den Vortritt beim Bezahlen ließ. Ganz "ohne" kam ich zwar nicht davon, aber es war schon deutlich besser. Blieb schließlich nur noch die Frage zu klären, ob wir in Zukunft hier weiterkegeln würden oder doch zurück in die "Krone" gehen sollten - sie wurde nicht beantwortet, auch weil Michel fehlte, und erneut vertagt. Also würden wir in zwei Wochen mindestens noch einmal hier kegeln ...
4. Kegelabend · 3. März · Kegelbahn Wiesenbach
Zwar war es in jeder Hinsicht ein mickriger, aber irgendwie auch ein richtungsweisender Kegel-Abend - es schien, als ob wir uns jetzt endgültig dazu entschlossen hätten, in Zukunft unsere sportlichen Aktivitäten in Wiesenbach fortzusetzen. Da jedoch Michel G. und Dirk (für den der heutige "schmutzige Donnerstag" ein hoher Feiertag ist) fehlten, verzichteten wir auf die Abstimmung und einen offiziellen Beschluß - die Meinungen dazu sind aber bekannt. Also verabredete Kissy mit der Wirtin, daß wir auch in Zukunft jeden 2. Donnerstag hier erscheinen würden. Bei der Kegelei selbst mussten wir dann sogar auf M-Fein verzichten, der zwar anwesend war, aber heftige Schmerzen im rechten Arm hatte (schon seit ein paar Tagen) und sich lediglich dazu imstande sah, den Tafeldienst zu verrichten. Haucki dagegen konnte sich nach langer Zeit nicht mehr drücken (weil ihm der erste 9er des Abends beim Pausenkegeln gelang) und musste beim "20-Ab-Spiel" und beim "1000er-Rennen" teilnehmen - zuletzt ging ihm aber die Puste aus, und da das "Setz-Spiel" zu nur dritt unbefriedigend ist, beendeten wir den Kegel-Abend vorzeitig um 22 Uhr (statt wie sonst üblich um 23 Uhr). Das freute sogar die Wirtin, die somit auch zeitig Feierabend machen konnte ...
5. Kegelabend · 17. März · Kegelbahn Wiesenbach
Nach dem - faschingszeitbedingt - lausigen Kegelabend am 3. März, gingen wir heute wieder fast vollzählig an den Start. Ausser M-Fein, der erstaunlicherweise an einem Tennis-Arm (was aber ein Krankheitsbild und kein zusätzlicher Körperteil, und wohl so etwas wie eine Muskelentzündung ist) litt, waren alle da. Haucki beteiligte sich auch wieder an den ersten Kegelspielen und mischte recht erfolgreich mit, aber dann ließen seine Kräfte nach und beim Setzspiel war er nur noch Zuschauer. Trotzdem sehr lobenswert, und läßt hoffen, daß er bald wieder durchgehend mitmachen kann. Eindeutige Gewinner oder Verlierer gab es an diesem Abend übrigens nicht - ist ist also anzunehmen, daß Kissy beim nächsten Mal weder extrem niedrige noch abartig hohe Summen kassieren wird. Auch bei den Klinglern (die übrigens schlecht zu hören sind) tat sich keiner besonders hervor - die Nase vorne haben dürfte trotzdem Michel, der das erste Mal in Wiesenbach dabei war und sich erstaunlich schnell auf die neue Bahn eingestellt hatte. Ach ja, dieses Mal gab's natürlich auch keinen Grund, unseren Kegelabend vorzeitig zu beenden ...
6. Kegelabend · 31. März · Kegelbahn Wiesenbach 
Weil Michel G.'s neuer Dienstwagen noch nicht an ihn übergeben, aber der alte bereits zurückgegeben war, stand der ohne fahrbaren Untersatz da und musste die Teilnahme am 6. Kegelabend 2011 absagen. Das war bedauerlich, aber wenigstens konnte M-Fein wieder teilnehmen, weil er nicht mehr (oder besser gesagt: nicht mehr so stark) unter den Symptomen seiner Tennis-Arm-Erkrankung litt und gleich wieder wie gewohnt loslegen wollte. An was es nun genau lag, daß er dann doch nicht so erfolgreich war wie sonst, wollen wir mal dahingestellt lassen - war er übermotiviert ? Oder war die Kegel-Pause zu lang gewesen ? Oder hatte er einfach nur mal einen schlechten Tag, was bei ihm sowieso nur selten vorkommt ? Egal, jedenfalls waren es andere, die an diesem Abend erfolgreich waren und deswegen gar nicht verärgert. Es war auch festzustellen, daß die Gesamtzahl von Neuern und Kränzen langsam stieg und an die alten Tage in Kleingemünd erinnerten. Beim letzten Blick auf Kissy's Zettel addierte ich 15 Volltreffer, wobei es gut sein kann, daß ich mich womöglich auch leicht verzählt habe. Aber darum geht es ja auch nicht - wichtig ist, daß wir alle wieder besser wurden ...
7. Kegelabend · 14. April · Kegelbahn Wiesenbach 
Zunächst einmal kann ich voller Stolz von der Anwesenheit aller Mitglieder berichten. Auch die keglerischen Leistungen waren mehr als ansprechend - während bisher immer nur einige auf der neuen Bahn glänzten (und andere weniger), schien es nun so, als ob sich fortan alle an die Eigenheiten der Anlage gewöhnt hätten. Während Präsident Kissy an den Kegelabenden 2 bis 5 nur immer rund zehn Neuer oder Kränze notiert hatte, waren es beim letzten Mal schon 15 gewesen, aber das konnten wir heute noch mal deutlich auf die magische Marke von 20 Klinglern steigern. Aber bei aller Freude darüber, war es schon einigen klar, daß sich diese Leistungsexplosion auch auf die Höhe der Zahlungen am nächsten Kegelabend auswirken würde. Und so kam es, daß gegen Ende des Kegelabends meist nur der jeweilige Erfolgskegler sich über einen Treffer freuen konnte - alle anderen stöhnten genervt auf oder schlugen entsetzt die Hände über dem Kopf zusammen ...
8. Kegelabend · 28. April · Kegelbahn Wiesenbach
Es war mal wieder so ein Abend, an dem (fast) alles schiefgeht - für einige Herrschaften ging das Dilemma bereits beim Bezahlen der Rechnung vom letzten Kegelabend los. Dank der 20 Neuner/Kränze läpperten sich da schmerzhafte Summen zusammen, was z. B. bei Dirk ungläubiges Staunen und mitleiderregendes Jammern auslöste. Da es aber alle in etwa gleichermaßen hart erwischt hatte, wurde niemand übermässig bedauert und wir starteten in die nächste Runde. Bereits nach 15 Minuten hatte es aber schon 3 mal geklingelt, und das ließ Schlimmstes befürchten - das kam dann auch, aber anders als erwartet. Dirk's erster Wurf des Abends endete damit, daß er selbst auf der Bahn landete. Das sah einen Moment lang lustig aus, weil die Anlage das als "ungültiger Übertritt" bewertete, aber es war ein Unfall mit Folgen, den ich irgendwie mitverursacht hatte. Beim Vorhaben meine Finger zu befeuchten, spritze etwas Wasser aus dem total vollgesaugten Schwamm auf die Anlauffläche, und darauf war Dirk ausgerutscht. Leider hat er sich dabei ordentlich sein linkes Knie verdreht und musste nach zwei, drei weiteren Versuchen aufgeben - das Knie schwoll an und es sah wirklich nicht gut aus. Da Michel G. sich auch krankgemeldet hatte, waren wir also nach einer halben Stunde nur noch zu fünft am Start. Wir kegelten ganz ordentlich und es kamen auch weitere Klingler hinzu. Wie üblich war für Haucki dann vor dem Setzspiel Feierabend, und wir machten zu viert weiter. Und weil wir vor zwei Wochen das Setzspiel etwas zu üppig gestaltet hatten (und zeitlich etwas überzogen), gingen wir es diesmal etwas zu vorsichtig an - aus diesem Grund waren wir dann vorzeitig fertig und gingen heim ...
9. Kegelabend · 12. Mai · Kegelbahn Wiesenbach
Dirk hatte sich abgemeldet (man erinnere sich an seinen Sturz vom 8. Kegelabend), aber offenbar würde ihn seine Verletzung nicht längerfristig lahmlegen - ich hatte ihn ein paar Tage zuvor beim Einkaufen gesehen, und da war weder ein schmerzverzerrtes Gesicht noch mitleiderregendes Humpeln zu erkennen. Auch Michel war wieder nicht anwesend - ein aktueller Krankenbericht lag zwar nicht vor, und deshalb war anzunehmen, daß immer noch der alte (von vor 14 Tagen) galt. Wir kegelten ein paar Neuner und Kränze auf das Wohl von Michel, aber - wie immer - wären wir ab Setzspiel (gegen 22 Uhr etwa) wieder mal nur zu viert gewesen. Da zogen wir es dann vor, lieber noch 'ne halbe Stunde zu quatschen und wieder frühzeitig den Heimweg anzutreten ...  
Kein Kegelabend · 26. Mai 2011
Dieser Kegelabend wurde von unserer Wirtin kurzfristig abgesagt, da ihre kleine Tochter krankgeworden war und sie auf die Schnelle kein Ersatz-Personal finden konnte. Ok, das kann mal passieren und da uns die Nachricht rechtzeitig erreichte, gab es auch keinen Grund für uns, sauer zu sein ...
10. Kegelabend · 9. Juni · Kegelbahn Wiesenbach
Da Michel nach wie vor erkrank ist, waren wir auch an diesem Abend erneut nicht vollzählig, aber wenigstens konnten wir alle Spiele durchziehen. Zunächst lief es aber nicht besonders gut (wenn man mal Kränze und Neuner als Indikator für "gute" oder "schlechte" Leistungen heranzieht) - mit anderen Worten: bis halb 10 (21 Uhr 30) hatte es nur zweimal geklingelt. Aber dann ging's los - beim 1000er-Rennen gelangen mir gleich drei Neuner, was mir in diesem Spiel dann auch den Sieg bescherte. Auch beim Setzspiel konnte Kissy einige Einträge vornehmen, aber am Ende auch sein eigenes Versagen in Form einer beachtlichen Strafzahlungs-Summe in das Kegelbuch eintragen. Aber auch ich war zum Schluß nicht besonders begeistert - trotz ordenlichem Gekegele traf es mich bei jedem der letzten 3 Würfe, wo mir unterschiedliche Kameraden "einen einschenkten", bzw. mich mit in den Abgrund rissen. Dabei hatte es lange Zeit so ausgesehen, als ob ich endlich mal wieder ungeschoren durchkommen würde ...   
Kein Kegelabend · 23. Juni 2011
Wieder ein Feiertag - da gibt's häufig das Problem bei den Wirtsleuten, daß sie auch gerne mal den Tag frei hätten (wofür wir vollstes Verständnis haben) und feiern können. Da die Wirtin selber am 9. Juni nicht anwesend war und die Vertretung nicht wußte, ob in 14 Tagen am Feiertag offen sein würde, sagten wir unsererseits vorsichtshalber ab ...
11. Kegelabend · 7. Juli · Kegelbahn Wiesenbach
Inzwischen ist es ja nichts Neues mehr, daß einer von uns so etwas wie der "Kegelbruder des Abends" wird - meistens (oder zumindest ganz oft) holt sich M-Fein diesen Titel, den es in Wirklich aber natürlich nicht gibt. Hin und wieder trifft's auch mal Uwe oder mich, aber Präsident Kissy ist selten betroffen (wobei er aber eigentlich immer ordentlich kegelt). Aber am 7. Juli war er mal dran - schon bei den ersten Spielchen gelangen ihm Würfe, die mehr als durchschnittlich waren. Zwar vermuteten wir zunächst, daß es sich dabei um reine Glückstreffer handelt, aber dieser Eindruck war falsch - Kissy spielte von 8 bis 11 (20 - 23 Uhr) konstant gut, und hatte am Ende einige Einträge auf der 9er/Kränze-Liste gesammelt. Aber auch alle anderen (Ausnahme: Michel G. - der war wieder nicht dabei und wird wohl noch nicht gesund sein) kriegten ihre Klassenbuch-Einträge - die genaue Anzahl der Klingler-Würfe weiß ich zwar nicht mehr, aber die Schallmauer (die wir bei 20 Neunern und Kränzen gebaut haben) dürfte fast erreicht worden sein ...
Kein Kegelabend · 21. Juli 2011
Absage in allerletzter Minute - wir saßen schon fast im Auto, als Kissy die schlechte Nachricht weitergab. Kurz nach 19 Uhr kam der Anruf von unserer Kegelbahn-Wirtin - aus dringenden und unerwarteten familiären Gründen musste der Spielbetrieb für diesen Tag abgesagt werden. Nicht zu ändern, aber trotzdem ärgerlich ...
12. Kegelabend · 4. August · Kegelbahn Wiesenbach
In M-Fein's BMW war Platz genug, denn Dirk sagte kurz vor der Abfahrt ab - Kreuzschmerzen ! An ihn geht deshalb der medizinische Ratschlag: "wenn's hinten wehtut, sollte man vorne aufhören" und die allerbesten Genesungswünsche. Michel G. ließ uns durch Uwe ausrichten, daß er - falls ihm sein Dienstplan keinen Strich durch die Rechnung macht - anwesend sein würde. Letztendlich warteten wir aber vergeblich auf ihn. Ansonsten waren alle anwesend, und wir kegelten entspannt zu fünft - nur beim abschließenden Setzspiel verließen Haucki dann (wie immer) die Kräfte, und wir zogen die letzte Runde zu viert und in der entschärften Variante (also keine zu hohen Beträge, um die gespielt wurde) durch. Auch die Summe, die in 4 Wochen für Kränze und Neuner gezahlt werden muss, hält sich wohl in recht erträglichen Grenzen, denn allzu erfolgreich waren wir heute nicht - die Anzahl der "Klingler" dürfte wohl bei 12 bis 15 liegen, was bedeutet, daß dieser Kegelabend das Prädikat "dürftig" oder "mager" bekommt ...
Kein Kegelabend · 18. August 2011
Ist zwar schon wieder ein Kegelabend, der ausfällt (seit wir wieder in Wiesenbach sind, bereits zum vierten Mal - und das scheint mehr und mehr ein Problem zu werden), aber zumindest kam die Absage nicht in der allerletzten Minute. Die Wirtin, die sich diesmal erneut vertreten ließ (was aber o.k. ist) hatte schon vor einiger Zeit bekannt gegeben, daß sie mit ihrer Familie im August Urlaub macht ...
13. Kegelabend · 1. September · Kegelbahn Wiesenbach
Auch an diesem Abend schafften wir es nicht, mehr als fünf Bandenkönige auf die Kegelbahn nach Wiesenbach zu locken - dieses Mal fehlten unsere beiden Michels. Michel G. hatte sich zwar angekündigt, sagte aber dann doch kurz davor ab - anscheinend war seine gesundheitliche Verfassung doch nicht so gut, wie er noch im Laufe der Woche geglaubt hatte. Michel F. dagegen geht es prächtig - und zwar so gut, daß er jetzt schon seit einigen Wochen eine Nachtschicht nach der anderen 'runterreisst (was demnächst auch für seinen Geldbeutel zur Wohltat wird). Nun gut, am Anfang merkten die Aktiven noch nicht viel vom Ausfall der Kegelbrüder, aber je länger wir kegelten, desto mehr Schweißperlen tauchten auf. Erstaunlicherweise kamen wir aber erst im zweiten Teil des Abends richtig in Schwung und schafften noch eine ordentliche Anzahl Neuner und Kränze. Mit Hilfe von Uwe, der mich gleich 2 mal aussetzen ließ, aber auch einigen fetten Würfen zum Schluß, schaffte es Kissy noch, mich beim 1000er-Rennen zu überholen und als Sieger durch's Ziel zu gehen. Als Abschluß-Runde zelebrierten wir dieses Mal nicht das Setzspiel, sondern mal wieder das 6-Tage-Rennen, also ein Abräumen-Spiel. Erneut zeigte sich hier, daß wir "durch die Bank" grauenhafte Kegler (geworden) sind - alle hatten eine Punktzahl um bescheidene 200 herum. Eigentlich wären rund 250 Zähler ein akzeptables Ergebnis, 280 bis 300 ganz gut, und erst Ergebnisse über 300 Punkte ein Lob wert. Wieder mal waren sich alle einig: "das müssen wir öfter machen ..." 
14. Kegelabend · 15. September · Kegelbahn Wiesenbach
Wie erwartet war M-Fein wieder dabei - Michel G. hingegen immer noch nicht - und so zogen wir uns übliches Kegel-Programm durch, also auch das Setzspiel zum Abschluss. Und während dabei einige Herrschaften eine Form abrufen konnten, von der in der Zeit bzw. den Spielen zuvor nichts zu spüren war, hatten andere bereits ihr gesamtes Pulver verschossen. Es gab also keinen klaren Tages-Bandenkönig, aber auch keinen, den man (neu-deutsch) den "Loser des Abends" nennen durfte - es war sogar so ausgeglichen, daß selbst Haucki Einträge in der Kränze-/Neuner-Liste hatte, sich aber über noch weitere richtig gute Würfe freuen durfte. Fast wie in alten Tagen. Und weil alles so wunderbar gerecht verteilt war, gab es nur wenige Sticheleien und spöttisches Gelächter untereinander, dafür ein paar verbale Rangeleien mit dem Nachbartisch (wo ein paar 1899-Hoffenheim-Mode-Fans hockten und unbedingt mit BVB-Fan Dirk S. über Fussball diskutieren wollten). Aber auch hier bewegte sich alles im Rahmen des Erlaubten, und so waren alle  Bandenkönige als harmonische Einheit der wahre Tagessieger ...
15. Kegelabend · 29. September · Kegelbahn Wiesenbach
Das Offensichtlichste an diesem Abend war zunächst unser Platzwechsel - von der Bahn 3 rutschten wir rüber auf Bahn 2, allerdings hatte uns das die Wirtin angeboten. So hat sie nun mehr Platz zwischen den zwei linken Tischen, und wir haben nun auch mehr Abstand zu unseren Mitkeglern und müssen uns nicht mehr um die gemeinsamen Kugeln streiten. Naja, es wurde kein "ganz neues Kegelgefühl", aber doch eine spürbare Verbesserung, die aber nur zustande kam, weil die sonst anwesenden Sportkegler jetzt einen anderen Trainingstag haben. Am Anfang merkten wir natürlich die Umstellung etwas, aber dann hatten wir uns daran gewöhnt - bei M-Fein fiel es besonders auf, als er mit 2 Neunern hintereinander in das 1000er-Rennen startete und damit den Rest der Truppe provozierte. Mit weiteren guten Würfen baute er seinen Vorsprung schnell aus, und nur ich konnte wenigstens halbwegs dranbleiben. Versuche, ihn zu stoppen scheiterten kläglich - und so ging er schließlich als erster über die Ziellinie. Allerdings dann doch recht knapp, denn mit einem weiteren Neuner meinerseits hätte ich es auch noch schaffen können - ich schaffte es nicht. Beim Setzspiel (wieder ohne Haucki, und Michel war sowieso nicht da) war dann wieder alles recht ausgeglichen. Nebenbei teilte uns El Presidente (also Kissy) mit, daß er mal in Fintel angerufen und sich über den Kegelausflug 2012 informiert hatte. Alle Termine für den verlängerten Aufenthalt waren noch buchbar und so checkten wir kurz ab, welcher für uns der Günstigste wäre - offenbar ist das wohl die Woche vor den Sommer-Ferien 2012. Davon demnächst mehr und auch zuverlässigeres ...
16. Kegelabend · 13. Oktober · Kegelbahn Wiesenbach

Diesen Kegelabend hatte Uwe bereits ein paar Tage zuvor bei mir abgesagt - er musste an diesem Tag mit seinem Spezial-Diensfahrzeug zur Inspektion an den Bodensee fahren und konnte nicht rechtzeitig zum Kegeln zurück sein. Michel G. war wieder nicht anwesend, und Kissy teilte uns mit, daß er auch schon seit Wochen nicht erreichbar sei - sicher würden alle Bandenkönige gerne wissen, wie es ihm inzwischen geht. Nun denn - es waren also zunächst nur fünf Aktive, die wie gewohnt in den Kegelabend starteten. Es passierte zunächst wenig Aufregendes, alle hatten am Anfang gewisse Schwierigkeiten, die Kugeln ins Ziel zu steuern. Nach und nach wurde es aber bei allen besser, weshalb Kissy auch den ein oder anderen Neuner bzw. Kranz notieren durfte. Selbst beim "Lattenzaun"-Spiel glänzten die ersten Werfer (inkl. mir), allerdings eher mit Unvermögen und kamen nicht über das mäßige Ergebnis von 3 als Vorlage hinaus. Haucki legte als erster etwas Brauchbares vor und konnte eine satte 7 an die Tafel schreiben. Zwar kassierte er dafür auch noch ein paar Striche, aber da es ja aus verständlichen Gründen von keinem ein Kontra gab, hielt sich Hauckis finanzieller Schaden in Grenzen. Auch Kissy, der inzwischen richtig gut in Form war, legte eine fette 8 vor und hatte ein jungfräuliches Strafpunktekonto am Spielende schon vor Augen. Allerdings machte ihm ausgerechnet der letzte Werfer - Haucki - einen Strich durch die Rechnung. Dem gelang ein Neuner und Kissy musste wenigstens 10 Cent bezahlen. Beim 1000er-Rennen hatte mal wieder M-Fein die Nase vorn, obwohl ich lange Zeit gleichauf war - dann schaffte es der spätere Sieger ein Y zu werfen, das ihm selbst zwar nur 40 von 1000 Punkten brachte, mir aber eine Runde Kegelverbot einbrachte. Danach war ich aus dem Rhythmus und konnte nicht mehr aufschliessen. Kissy zerrte sich zu allem Übel beim letzten Wurf den Oberschenkel und beendete seinen Kegelabend vorzeit. Da das Setzspiel mit weniger als 6 Teilnehmern ziemlich reizlos ist (und Haucki sicher auch nicht mehr mitgemacht hätte), beendete der Rest mit Haucki den Abend mit einem "10 auf die Vollen", wobei dabei aber nichts Nennenswertes mehr passierte ...

17. Kegelabend · 27. Oktober · Kegelbahn Wiesenbach

In einer Mini-Besetzung traten wir zum 17. Kegelabend des Jahres 2011 an - Michel war (wie Kissy inzwischen erfahren hatte) immer noch nicht gesund, und es ist derzeit nicht absehbar, ob und wann er wieder mitmachen kann. Haucki hatte anderweitige Verpflichtungen ehrenamtlicher Art und von Uwe hatten wir gehört, daß ihn wohl die Grippe erwischt hätte. Also gingen wir die Sache etwas lustlos an, denn es macht mit so wenigen Leuten einfach auch weniger Spaß - und bereits 20 Minuten nach dem Startschuss hatten dann auch drei der vier Teilnehmer die Nase schon gestrichen voll. Ich war nicht darunter - ganz im Gegenteil, denn ich hatte um 20 Uhr 20 bereits den vierten Klingler produziert. Das deutete auf einen erfolgreichen Abend für mich hin, aber ich konnte den Rhythmus nicht halten und hatte am Ende sechs Striche auf dem Zettel - M-Fein sogar sieben, aber Kissy und Dirk deutlich weniger. Aufgrund des Personalmangels wurde der Ablauf des Spieleplans natürlich geändert - das Setzspiel z. B. macht mit nur vier Kontrahenten wenig Sinn und auch vermutlich unnötig teuer, besonders wenn einer einen schlechten Tag erwischt. Also dehnten wir einige Spiele aus (bspw. 10Volle/10Abr. statt 5V/5A), fügten die Fuchsjagd ein und reanimierten wieder mal das 6-Tage-Rennen, allerdings ohne die Tag-5-Hürde. Letztendlich hatte zumindest ich doch noch meinen Spaß an diesem Kegelabend, und gehe davon aus, daß auch sonst keiner völlig gefrustet nach Hause ging. Aber es wäre trotzdem schön, wenn wir beim nächsten Mal eine größere Gruppe wären ...

18. Kegelabend · 10. November · Kegelbahn Wiesenbach

Nichts Neues gibt's von Michel G. zu berichten, und auch, daß Michel F. (M-Fein) wieder mal Nachtschicht arbeitete, war keine völlig unerwartete Überraschung - also war unsere Gruppe zwar wieder nicht vollzählig, aber größer als vor zwei Wochen, denn Uwe war wieder dabei. Daß die Anzahl der Anwesenden in der Kegelstube drastisch erhöht hatte, lag aber hauptsächlich daran, daß heute erstmals eine neue Gruppe da war und die dritte der vier Bahnen belegte. Wir sagten freundlich "Hallo" und starteten recht unspektakulär, obwohl niemand richtig schlecht kegelte - sowas nennt man dann wohl "durchschnittlich" ! Etwas aufregender wurde es beim 1000er Rennen, bei dem es jedoch eine gefühlte Ewigkeit dauerte, bis endlich mal einer (es war Dirk) den hier so wichtigen vorderen Kegel traf. Doch dann ging's richtig ab - zuerst gelangen mir zwei Neuner hintereinander, und kurz darauf kopierte Kissy dieses Kunststückchen. Auch Uwe hatte eine ordentliche Anzahl guter Würfe und am Ende war es so eng, daß gleich drei Mann das Ziel erreichen konnten - ich schaffte es jedoch als einziger. Inzwischen zeichnet sich auch eine neue Regel ab, die besagt, daß am Setzspiel wenigstens fünf Aktive teilnehmen sollten, weil es mit weniger Leuten - Haucki ist nach dem 1000er Rennen bekanntlich mit seinen Kräften am Ende - deutlich weniger Spaß macht. Natürlich ist das Setzspiel eine Haupt-Einnahmequelle und es fiel nicht leicht, es schon wieder zu streichen, aber andererseits waren dank "Lattenzaun" und etlichen Klinglern schon einige Euronen in die Kasse gespült worden. Also beendeten wir den Abend mit dem vergleichsweise harmlosen "10 auf die Vollen", obwohl es dabei noch einige Male klingelte und wir der magische Marke von 20 Neunern / Kränzen ziemlich nahe gekommen sein dürften ...

19. Kegelabend · 24. November · Kegelbahn Wiesenbach

Über eine Teilnehmerzahl von 5 kamen wir auch an diesem Abend nicht hinaus - zwar war M-Fein wieder dabei, aber dafür fehlte Dirk, der sich einen Urlaub gönnte, den er sich sicher auch verdient hatte. Daran dürfte es aber nicht gelegen haben, daß an diesem Abend vergleichsweise selten klingelte - keiner von uns war in bestechender, ja noch nicht mal in durchschnittlicher Form. Bei fast jedem folgte einem guten Wurf der schlechte - das war so ziemlich das einzige, auf das wir uns verlassen konnten. Das 1000er-Rennen, für das wir im Normalfall (und mit 6 Teilnehmern) eine Stunde veranschlagen, zog sich zu fünft auf gut 75 - 80 Minuten, was dann noch zur Folge hatte, daß alle der Ziellinie ziemlich nahe kamen und kaum etwas in die Kasse. Und immer, wenn es keine spektakulären Szenen beim Sport gibt, bleibt Zeit, sich um andere Dinge zu kümmern - was aber nicht heißt, daß es sich um etwas Unwichtiges handeln muss. Eine Sache, die schon mehrmals besprochen worden war, aber bisher zu keinem Ergebnis bzw. keiner Einigung geführt hatte, war das "Weihnachtsessen der Bandenkönige". Die Rumpsteak-Fans waren von der Tatsache, daß das "Neckartal" dieses Jahr Winterpause machte, so geschockt, daß sie - so schien es mir - lieber gar nichts mehr essen wollten als auf das geliebte Stück Fleisch zu verzichten. Und da so langsam die Zeit doch etwas drängte (und wir nicht wieder im Mai weihnachtliche Gefühle vortäuschen wollen), bekam Kissy den Auftrag, in Schönau im "Alten Haus" nachzufragen und ggf. gleich einen Termin zu vereinbaren. Weitere Verzögerungen wie "wollen wir nicht lieber noch abwarten, bis Dirk wieder aus dem Urlaub zurück ist" wurden abgelehnt ...

20. Kegelabend · 8. Dezember · Kegelbahn Wiesenbach

Dirk, gut gebräunt aus dem Urlaub zurück, war stinkig - und zwar auf den Rest der Bandenkönige. Ob das berechtigt war oder nicht, will ich nicht bewerten, zumal ich nicht ganz unschuldig daran war. Aber ich hatte ungewollt bzw. unbewusst Schuld auf mich geladen. Was war passiert ? Da es beim Thema "Weihnachtsessen" weder beim "wann" noch beim "wo" voran ging, hatte ich beim letzten Kegelabend (als Dirk im Urlaub war) darauf gedrängt, daß sich jetzt so langsam mal was tun sollte. Da dies nicht nur von mir so gesehen wurde, versprach Präsident Kissy alles Nötige in die Wege zu leiten - wir hofften also, daß es am 9. Dezember mit einer Reservierung im "Alten Haus" in Schönau klappen würde. Und wir waren uns absolut sicher, daß auch Dirk an diesem Tag garantiert nichts anderes vorhat - aber dem war nicht so ! Dirk hatte für diesen Abend Karten für ein Konzert der legendären Puhdys und war wild entschlossen, dieses auch zu besuchen - man weiß ja nie, wie lange es die schon seit 1969 aktive Ex-DDR-Rockband noch gibt ! Neben Dirk hatte auch Michel G. abgesagt, dem es wohl immer noch nicht besonders gut geht und auch unsere Wirtin Monique verabschiedete sich - sie übergibt die Kegelbahn an ihre Eltern, die ab 2012 die neuen Inhaber sind ...

Weihnachtsessen der Bandenkönige - Freitag, 9. Dezember

Dirk und Michel saßen also nicht an dem Tisch, den Kissy in Schönau bei Marion im "Alten Haus" hatte reservieren lassen. Kissy und Uwe waren vernünftigerweise per Taxi angereist und die Darsberger Bandenkönige wurden von Haucki chauffiert, der berauschende Getränke gerne anderen überlässt - somit war garantiert, daß kein Führerschein wegen zu hohem Alkoholkonsum in Gefahr war. Dementsprechend frei waren wir in der Wahl von Speis' und Trank und bestellten all das, wonach uns der Sinn stand - und natürlich danach, was auf der Speisekarte angeboten wurde. Darauf, wer nun was orderte, will ich hier nicht eingehen - schon deswegen, weil ich selbst nicht mehr weiß, was ich selbst verzehrte. Ich weiß aber, daß es lecker war. Natürlich waren wir wieder einmal die letzten, die das "Alte Haus" verliessen, was schon immer unsere Feierlichkeiten auszeichnete. Ein leichtes "G'mäckle" blieb natürlich, weil es mit der Teilnahme von Dirk nicht geklappt hatte - Kissy's Kompromiss-Vorschlag, desöfteren mal miteinander Essen zu gehen (beispielsweis im Viertel-Jahres-Rhytmus), provozierte zwar keine Proteste, aber ob es auch klappt, muss man mal abwarten. Auch die verwirrende Taxi-Sache (plötzlich stand ein Fahrzeug bereit und ein weiteres war unterwegs), belegt, daß nicht alles optimal lief, konnte aber letztendlich zu aller Zufriedenheit geklärt werden. Weihnachten konnte also kommen ...

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