Tagebuch 2012

LIEBES TAGEBUCH ...

1. Kegelabend · Donnerstag, 5. Januar · Kegelbahn Wiesenbach

Alle Jahre wieder - genauer gesagt, beim ersten Kegelabend eines solchen - hat Dirk einen Geistesblitz ! Naja, er hat schon noch ein paar weitere im Laufe des Jahres, aber dieser kommt immer wieder - alle Jahre wieder ! Und zwar findet er, daß derjenige, der das erste Spiel im neuen Jahr gewinnt, hier im Tagebuch ausdrücklich erwähnt werden müsste. Und auch der, der den ersten Neuner, den ersten Kranz und das erste Zehnerle wirft und so weiter. Na gut, dann mache ich das ausnahmsweise mal: Dirk, Kissy, Haucki, M-Fein und Rolle. Uwe kann hier leider nicht erwähnt werden, denn er hat sich leider krank abgemeldet - also widmen wir ihm ein freundliches "gute Besserung". Erwähnt werden muss aber das neue Wirtspaar Heike und Michael, offenbar die Eltern unserer bisherigen Wirtin. Der erste Eindruck war schon mal richtig gut und so ist der Ausblick auf das Jahr 2012 richtig vielversprechend ...

2. Kegelabend · Donnerstag, 19. Januar · Kegelbahn Wiesenbach

Wir legten wieder einmal furios los - kaum war eine Viertel-Stunde vergangen, hatte es auch schon vier Mal geklingelt. Das ließ auf einen erfolgreichen, aber auch teuren Kegelabend hoffen. Allerdings war das Anfangs-Feuerwerk schnell zu Ende, und so konnte in den folgenden zweieinhalb Stunde nur noch selten einer eine Rakete starten. Und so stand am Ende ein bestenfalls mittelprächtiges Ergebnis auf dem Zettel, auf dem Kissy die besten Würfe notiert. Auch der neue Wirt Michael erzielte keinen Treffer - er traf nämlich unseren Geschmack nicht. Aber das muss wohl genauer erklärt werden, und trifft - das gleich mal vorweg - nicht auf das Essen zu. Es ging um die Musik, die aufgelegt wurde, als (nach 22 Uhr) nur noch die Bandenkönige anwesend waren. Eigentlich beflügelt uns Hintergrundmusik überhaupt nicht und wir können gut darauf verzichten - aber wenn die Anlage aber schon läuft, dann empfinden wir Schlager und Volksmusik eher als störend. Die Bandenkönige stehen durchweg alle auf kernigen Rock und Artverwandtes - Helene F. und Konsorten mögen wir weniger ...

3. Kegelabend · Donnerstag, 2. Februar · Kegelbahn Wiesenbach
Von wenig hilfreicher Hintergrund-Musik blieben wir dieses Mal verschont, was sich letztendlich aber nicht unbedingt als Vorteil herausstellte. Da sich aber auch sonst nichts anbietet, was man für das durchschnittliche Gegurke verantwortlich machen kann (das Wetter vielleicht - es war ziemlich eisig draussen), müssen wir wohl bei ins selber suchen und sich jeder an seine Nase fassen. Nun ja, es war ja auch nicht wirklich schlecht - jeder hatte seine Highlights, sprich gute Würfe, aber es war kein Bandenkönig dabei, den man als den Gewinner des Abends bezeichnen könnte. Dann haken wir die Sache einfach ab, freuen uns auf den nächsten Kegelabend und hoffen, daß es dann besser läuft ... 
4. Kegelabend · Donnerstag, 16. Februar · Kegelbahn Wiesenbach
Huch - alles dunkel in der Kegelstube. Zwar hatten wir in der Vergangenheit schon öfter mal Faschingskegeln miterlebt, aber nie selbst etwas in närrischer Richtung veranstaltet. Beispielsweise mit links oder voll maskiert kegeln - amüsiert haben wir den Quatsch beobachtet, doch heute Abend waren wir selbst betroffen. Es brannten nur ein paar Kerzen, aus den Lautsprechern nervten die albernsten Schlager, die man sich vorstellen kann und statt Neonröhren waren nur sogenannte Schwarzlichter eingeschaltet. Obwohl man von der Bahn nur wenig erkennen konnte, trafen wir die Ziele (also die Kegel) ganz gut. Etwas schwieriger war es, die Zahlen zu erkennen, die wir auf die Tafel kritzelten - da musste man häufiger schon zwei Mal und genau hingucken. Da protestieren nichts half, brachten wir den Kegelabend, der im Übrigen zu den eher durchschnittlichen gehörte, irgendwie hinter uns und hofften darauf, daß in 2 Wochen nichts mehr im Zeichen des Närrischen stehen würde ...
5. Kegelabend · Donnerstag, 1. März · Kegelbahn Wiesenbach
Alles wieder normal an diesem Abend - das gilt leider auch für die sportlichen Leistungen. Es gab keine Überraschungen, also nix mit neuen Rekorden und sowas. Zu den Gewinnern des Abends - wenn man denn überhaupt welche nennen kann - zählen Kissy und Uwe, obwohl auch bei diesen beiden nicht alles perfekt lief. Auch M-Fein war recht erfolgreich, wollte aber - wie immer - noch mehr, aber man schafft nicht immer das, was man schaffen will. Bei mir gab es zwar auch das ein oder andere zu notieren, dennoch dürfte mich beim nächsten Kegelabend eine deftige Strafzahlung erwarten. Kurz vor Feierabend sorgte Michael, der neue Wirt, noch kurz für Aufregung, weil er die Bahnen für einen Wettkampf am Freitag oder Samstag vorbereitete. Dafür müssen die Laufflächen gereinigt und mit einem Spezialwachs eingeprüht werden - dieses Wachs hatte aber einen dermaßen aufdringlich beissendenGeruch (man könnte es auch Gestank nennen), daß einige Bandenkönige die Flucht ergriffen und sich in sicherer Entfernung aufhielten, bis sich die Giftgas-Wolke etwas aufgelöst hatte. Aber gut, so was kommt vor ...
6. Kegelabend · Donnerstag, 15. März · Kegelbahn Wiesenbach
Spektakulär - anders kann man diesen Kegelabend nicht beschreiben. Es fing schon damit an, daß Hauckis erster Wurf voll ins Schwarze traf und es dauerte nicht lange, bis die anderen nachzogen. Alle (mit Ausmahme des bedauernswerten Chronisten) sammelten fleissig Klingler, aber Rolli's Glanzzeit sollte noch kommen - den ersten Neuner konnte ich beim "Lattenzaun" platzieren (dummerweise hatte Kissy die ungeliebte 5 vorgelegt) und beim 1000er Rennen gelangen mir ein Kranz und ein Neuner in Folge. Weiteren hochwertigen Würfen war der frühzeitige Sieg zu verdanken, und eigentlich konnte mir nur Dirk auf den Fersen bleiben. Aber der Hammer überhaupt sollte das Setzspiel werden, das ich auch gleich wieder mit einem Kranz eröffnete. Aber auch da musste keiner lange auf seine Top-Würfe warten - ein einsamer Dreier war lange Zeit der schlechteste Wurf überhaupt, und der hintere Bereich füllte sich immer mehr mit 7ern, 8ern und 9ern bzw. Kränzen. Jeder konnte im Hochpreis-Segment irgendwo noch einen Super-Wurf unterbringen, der sonst nie gelingt und so waren selbst 8er nicht sicher und häufig gebührenpflichtig. Für die Krönung (beim allerletzten Wurf des Abends) allerdings sorgte M-Fein, der in einer recht teuren Spalte lediglich Uwe's Zweier hätte überbieten müssen - aber Herr Dasting redete Herrn Fein ein, daß er nur einen von neun Kegeln treffen würde. So kam es dann auch - und das Gegröhle war enorm ! Enorm werden auch die Beträge sein, die bei nächsten Mal zu zahlen sind, denn schon aufgrund der Tatsache, daß es 22 mal (!!! Rekord ?) geklingel hat, kann sich die Clubkasse wohl auf eine Rekord-Einzahlung freuen ...
7. Kegelabend · Donnerstag, 29. März · Kegelbahn Wiesenbach

Auf ein Hoch folgt ein Tief - so schnell hätte es aber nicht kommen müssen, und auch nicht so krass. Im Gegensatz zum letzten Kegelabend dauerte es bis etwa 10 vor 9 (also 20 Uhr 50), bis es zum ersten Mal klingelte und blinkte - und danach wieder eine ganze Weile bis erneut etwas Bemerkenswertes passierte. Durch die Bank hatten alle erhebliche Mühe, ihre Linie zu finden, und der erste, dem man eine zeitlang Treffsicherheit bescheinigen konnte, war Dirk. Am Ende des 1000er-Rennens gelangen ihm drei Volltreffer (zwei Kränze und ein Neuner, oder zwei Neuner und ein Kranz ?) - man kann also nicht sagen, dass er sich ins Ziel geschleppt hätte. Tröstlich für seine Mitspieler: er verharrte - wie Haucki auch - auf seinem Weg zum Ziel kurz auf der 555 (Haucki erreichte das Ziel nicht). Für leichte Mißstimmung sorgte übrigens das abschliessende Setzspiel, das wir eigentlich auslassen wollten, weil es mit nur vier Leuten einfach wenig Spass macht. Wieso nur vier ? Kissy war zwar als Schriftführer anwesend, nahm aber am sportlichen Treiben aus gesundheitlichen Gründen nicht teil ...

8. Kegelabend · Donnerstag, 12. April · Kegelbahn Wiesenbach
Schlechter geht's nimmer ? Falsch - 's geht ! Natürlich war der Maßstab für den letzten Kegelabend der vorletzte, an dem es bekanntermaßen besonders gut klappte und der - in Bezug auf die Anzahl der Klingler - wohl auch ein neuer Rekord gewesen sein dürfte. Aber dennoch war er unterdurchschnittlich, wenn auch nicht ganz so mies wie er im direkten Vergleich erscheint. Da wäre das heutige Kegeln dann gewiss zu einer vereinsinternen Katastrophe ernannt worden: wenn ich nicht irre, dann haben wir noch nicht einmal die 10-Klingler-Grenze geknackt - und das kommt nun wirklich selten bis niemals vor. Nur M-Fein gelang es einigermassen (mit drei oder vier Volltreffern im 1000er-Rennen), ein Resultat zu erzielen, das nicht weit vom dem entfernt war, das er an einem normalen "schlechten Tag" schafft. Der Rest musste sich mit einem oder gar keinem Neuner bzw. Kranz zufrieden geben. Und dennoch fühlte es sich besser an als vor zwei Wochen, hmmm !? Naja, und weil man überall etwas Positives findet, wenn man nur danach sucht, hat auch das heutige Kegeln etwas Gutes: in zwei Wochen werden wir alle nicht ganz so viel blechen müssen wie sonst ...
9. Kegelabend · Donnerstag, 26. April · Kegelbahn Wiesenbach
Dass wir heute nichts Rekordverdächtiges zustandebringen würden, wurde uns spätestens klar, nachdem auch Haucki die Teilnahme am  Kegelabend kurz vor der Abfahrt nach Wiesenbach wegen Krankheit abgesagt hatte. Und M-Fein war sowieso nicht dabei, weil er Nachtschicht hatte. Also waren wir nur zu viert und beschlossen, dass wir heute nur bis etwa 22 Uhr kegeln würden - auch weil sich einige von uns am bevorstehenden Wochende aussergewöhnliche Dinge vorgenommen hatten. Ich z. B. wollte mal wieder als CD-Händler am Flohmarkt im nahegelegenen Schönau teilnehmen, und Kissy hatte auch etwas in dieser Richtung vor, weshalb er am nächsten Tag bereits um 4 Uhr aufstehen musste. Also kegelten wir eher die gemütlichen Sachen - u. a. das 6-Tage-Rennen - und ließen es dann auch planmässig ausklingen. Für Dirk, der heute als Fahrer dran war und nur den Kleinwagen seiner Freundin auftreiben konnte, hatte unsere Personalnot dann sogar noch einen positiven Nebeneffekt, denn mit einer 3-Mann-Besatzung (Uwe fährt ja immer selber) hatten alle genügend Platz und keiner maulte ...
10. Kegelabend · Donnerstag, 10. Mai · Kegelbahn Wiesenbach

An diesem Abend zeigte die Leistungskurve mal wieder nach oben, wobei jedoch kein eindeutiger Sieger der Veranstaltung auszumachen war - wir waren insgesamt wieder deutlich besser oder (treffender ausgedrückt) treffsicherer. Dennoch gab es kaum Ereignisse, die man ganz besonders herausstellen müsste. Vielleicht lag es daran, daß die 4 Bandenkönige, die den letzten Kegelabend bestritten hatten, durchweg recht bescheidene Summen in die Kasse zahlen mussten und auch ziemlich entspannt spielten. Kurzum: jeder war zu jeder Zeit in der Lage, auf gute Würfe der Kameraden eine passende Antwort zu finden, weshalb sich auch niemand zu siegessicher sein konnte, nachdem ein überdurchschnittlicher Wurf gelungen war. Es klingelte in regelmässigen Abständen und so häufig, daß man von einem recht ordentlichen Kegelabend sprechen kann - andererseits kann man aber davon ausgehen, dass demzufolge in 2 Wochen die Einzahlungen der einzelnen Bandenkönige auch deutlich höher sein dürften als heute ...

11. Kegelabend · Donnerstag, 24. Mai · Kegelbahn Wiesenbach
Meine Vorhersage beim letzten Kegeln traf zu - wenngleich daraus keine hellseherischen Fähigkeiten des Chronisten abgeleitet werden können: jeder, der das Treiben einigermassen aufmerksam verfolgt hatte, kam zu dieser Einschätzung und lag damit richtig. Und auch am heutigen Abend schien sich Ähnliches anzubahnen, obwohl es in der ersten Stunde für den Präsidenten / Schriftführer nur selten Topwürfe zu notieren gab. Ab etwa 21 Uhr steigerten wir uns dann deutlich, aber das war nicht der Grund, warum Kissy dann zum hauptamtlichen Protokollführer wurde - in einem Moment der Unachtsamkeit erwischte ihn eine zurückkehrende Kugel just in dem Moment, als er zu einer anderen greifen wollte. Jeder, der sich mal versehentlich mit einem Hammer auf den Finger gehauen hat, kann nachvollziehen, wie schmerzhaft das ist und wird verstehen, dass für Jürgen K. aus N. die aktive Teilnahme am Kegeln damit vorbei war. Wenigstens schien nichts gebrochen zu sein, kann ich für alle anmerken, die gerne überall noch etwas Positives entdecken. Nebenbei waren aber noch der Kegelausflug Ende Juli und die (bei uns eher) unerwünschte Musikberieselung nach 22 Uhr Gesprächsthemen ...
Kein Kegelabend · Donnerstag, 7. Juni · Feiertag
An einem Feiertag wird nicht gekegelt ...
12. Kegelabend · Donnerstag, 21. Juni · Kegelbahn Wiesenbach
Leider sind die Notizen der folgenden Kegelabende verloren gegangen, und es kann nur eines mit Sicherheit rekonstruiert werden : es ist wohl nichts Sensationelles passiert, denn sonst könnte sich wohl irgendwer daran erinnern. Da dies nicht der Fall ist, bleibt mir nichts anderes übrig als nochmal im Kegelbuch nachzuschauen, wer an diesen Abenden besonders hohe Strafen in die Kasse zu zahlen hatte. Das mache ich und werde, falls ich neue Erkenntnisse gewinne bzw. mich dann wieder an bestimmte Ereignisse erinnere, davon berichten ...
13. Kegelabend · Donnerstag, 5. Juli · Kegelbahn Wiesenbach
Für diesen Abend gilt natürlich das Gleiche wie für das Treffen am 21. Juni - als absolut sicher kann aber betrachtet werden, daß - da es ja bereits der vorletzte Kegelabend vor unserem Ausflug - wir grob abstimmten, wer mit wem fahren würde, was mitzunemen sein würde und wann gestartet werden sollte. Natürlich wurde auch gekegelt, hmm ...
14. Kegelabend · Donnerstag, 19. Juli · Kegelbahn Wiesenbach
Letzter Kegelabend vor dem diesjährigen Kegelausflug - klar, da gab es jede Menge zu besprechen. Alle hatten sich nochmal das ein oder andere überlegt, Ideen gesammelt und Uwe sich sogar schon eine Wettervorhersage ausgedacht. Die stimmte sogar, wie wir später erfuhren, allerdings nicht für Fintel bzw. Norddeutschland, sondern eher für die Heimat, denn da soll es in der Zeit als wir weg waren, wirklich warm und durchgehend sonnig gewesen sein ...   
Kegelausflug nach Fintel · 27. Juli bis 3. August 2012
Freitag, 27. 07 : Obwohl wir alle auf die Sekunde pünktlich am verabredeten Treffpunkt waren, und auch im angemessenen Zeitrahmen (Uwe musste noch volltanken) unsere Reise begannen, gelang es uns nicht pünktlich um 18 Uhr in Fintel an der Rezeption zu stehen. Nein, wir wurden nicht Opfer eines desorientierten Navis, sondern litten eher unter zahllosen Staus, die durchweg rätselhaft blieben, und verloren so mehrere Stunden. Kurz vor 20 Uhr hatten wir es aber dann doch geschafft und bekamen freundlicherweise sogar noch eine Mahlzeit serviert. Danach bezogen wir unser Häuschen, das nur wenige Meter von dem, das wir vor zwei Jahren bewohnten entfernt lag, aber etwas kleiner war, und liessen anschliessend den Abend auf der Terasse ausklingen ...
Samstag, 28.07. : Einkaufen in Rotenburg - das stand am Samstagvormittag an. Klar, den ganz Durstigen unter uns reichte es nicht, von halb 10 am Morgen bis kurz vor Mitternacht kostenfrei mit allen möglichen Getränken versorgt zu werden. Zumal diese nur auf der Restaurant-Terasse gereicht wurden, aber nicht in unserem Haus - also wurde der Kühlschrank gut gefüllt. Und weil es wettermäßig auch nich ganz so toll aussah (man kann halt nicht immer so viel Glück habenwie 2010), war das vernünftig, denn Aktivitäten im Freien würden wir wohl weitgehend streichen müssen und öfter als uns lieb sein würde, vor der Glotze sitzen. Gut, daß gerade die Olympiade in London begonnen hatte - da konnten wir spannende Wettkämpfe in Sportarten, denen wir sonst freiwillig niemals Beachtung schenken würden, angucken ... 
Sonntag, 29.07. : KOMMT NOCH ...
Montag, 30.07. : KOMMT NOCH ...
Dienstag, 31.07. : KOMMT NOCH ...
Mittwoch, 01.08. : Neben den üblichen Tätigkeiten, die wetterbedingt etwas eingeschränkt waren, lag heute ein Ausflug ins nahegelegene Soltau an, das wir durchwanderten, ein paar Kleinigkeiten einkauften und in einer kleinen Kneipe ein paar Happen futterten. Am Nachmittag (es regnete mal nicht) zogen wir die dritte Runde unseres Mini-Golf-Turniers durch, bei dem ich es schaffte, auf den letzten Platz abzurutschen. Danach gab es Abendessen und noch ein paar Trainingseinheiten für das morgige Skat-Turnier. Leider war auch heute das Glück wieder nicht bei mir und so hoffte ich darauf, daß das ein gutes Omen für den Ernstfall sein würde (war es aber nicht, womit ich hoffentlich nicht die Spannung kille). Am Abend kam dann noch mal Hartmut auf ein paar Drinks vorbei, und wir hockten bis zum Feierabend in lustiger Runde beisammen ...
Donnerstag, 02.08. : Eigentlich wäre es unser regulärer Kegelabend gewesen, weshalb sich am Abend und in Ermangelung einer Kegelbahn ein Bowling-Abend angeboten hätte, aber dazu kam es nicht, denn am letzten vollen Tag im Eurostrand war unser Terminkalender voll. Am Vormittag nahmen Dirk, M-Fein und ich am Skat-Turnier teil (Kissy hatte abgesagt), bei dem aber nur Dirk etwas glänzen konnte und wieder die Bronze-Medaille gewann. Nach dem Mittagessen stiegen wir dann in den Bus nach Hamburg, wo wir nach einer Stadtrundfahrt zwei, drei Stunden zur eigenen Gestaltung hatten. Es stellte sich aber heraus, dass das zu kurz ist, um die wirklich interessanten Sachen (z. B. ein Harley-Shop für Uwe oder den Gitarren-Laden No. 1 für mich) zu finden. Also schlugen wir die Zeit tot, in dem wir in der Stadt herumirrten. Naja, es war letztendlich ja doch ganz nett und weil das Wetter auch ganz annehmbar war, war unsere Stimmung beim abendlichen "auf-der-Terrasse-sitzen" richtig gut ...
Freitag, 03.08. : Den Spruch von den Tagen, die so schnell vergangen waren, spare ich mir und halte mich an die Fakten. Wir checkten pünktlich aus uns hinterliessen auch keine Peinlichkeiten. Bei der Fahrt zur Autobahn hätte ich fast Uwe und die anderen verloren, weil er plötzlich aus meinem Rückspiegel verschwunden war, aber dann trafen wir uns doch wieder auf der Autobahn. Natürlich legten wir auch wieder eine Rast ein, auf die aber zum Glück keine endlosen Staus folgten - zwar zuckten wir immer wieder mal erschrocken zusammen, wenn ein Bremslicht vor uns aufleuchtete, aber wirkliche Probleme hatten wir nicht. Es lief ganz gut und so kamen wir unbeschädigt, erholt und pünktlich wieder zuhause an ...
15. Kegelabend · Donnerstag, 16. August · Kegelbahn Wiesenbach
Der erste Kegelabend "danach" war bereits im Vorfeld verwirrend, da M-Fein und Kissy ihren Fahrdienst getauscht hatten, was dazu führte dass Haucki sein Auto wieder zuhause abstellte und M-Fein mich stattdessen abholte. Dies hat unserem Fahrer dann wohl richtig gutgetan, denn es wurde mal wieder sein Abend. Für alle schön dagegen war, dass wir alleine in der Kegelstube waren (unsere nervigen Nachbarn waren wohl noch in Urlaub), und in aller Ruhe mehr oder weniger Gutes vor uns hinkegelten. Auch die Wirtin war noch in Urlaub, wurde aber von ihrer Tochter (die ja ursprünglich mal unsere Wirtin war, bevor sie an Mutti übergab) mehr als gut vertreten ...  
16. Kegelabend · Donnerstag, 30. August · Kegelbahn Wiesenbach
Als Folge auf das Fahrer-Durcheinander vom letzten Mal, wurde es an diesem Abend noch komplizierter - ich dachte, dass Kissy dann wohl heute für den Personentransport sorgen würde, aber der wiederum fühlte sich erst dann wieder zuständig, wenn eigentlich M-Fein dran wäre. Lange Rede, wenig Sinn - eigentlich wäre demzufolge ich dann drangewesen, aber Jörg war ja zum Treffpunkt gefahren. Da aber M-Fein wieder Nachtschicht hatte, waren wir nur zu viert und passten dann doch in Haucki's etwas beengten Golf. Kegeltechnisch war es heute eher ein schlechter Tag, und das trifft auf alle zu. Zählbares kam kaum zustande und es wurden Erinnerungen an den einen Abend im April wach, an dem aber noch weniger "lief" als heute - da blieb nur die Hoffnung auf Besserung in 14 Tagen ... 
17. Kegelabend · Donnerstag, 14. September · Kegelbahn Wiesenbach
Alle Mann an Bord und die besorgten es sich diesmal wieder heftig. Knapp verpassten wir die Einstellung unseres bisherigen Klingler-Rekords und hatten am Ende leider "nur" 21 Einträge auf der Liste. Einige trafen Kissy besonders heftig, nachdem er beim Lattenzaun eine 5 vorgelegt hatte und mindestens zwei Mal "volle Kanne" kassierte, weitere gab es im selben Spiel, als ich mir mit Dirk einen deftigen Fight lieferte. Nur dank meines 3. Neuners im allerletzten Moment (Dirk lag schon bei 935 Punkten) konnte ich noch vorbeiziehen. Aber bevor es soweit war, dominierte Haucki das Geschehen, in dem er gleich mal mit einem Kranz loslegte und direkt eine 8 und eine 7 nachschob. Aber auch das Setzspiel hatte es in sich, bei dem einige von uns dumm guckten, als sie mit vermeintlich sicheren Platzierungen doch noch zahlen mussten. Bei M-Fein wollte es gar nicht klappen, aber dennoch kam er er fast unbeschadet davon. O.k., wird wohl nicht ganz billig werden in 2 Wochen, aber es hat mal wieder richtig Spass gemacht ...
18. Kegelabend · Donnerstag, 28. September · Kegelbahn Wiesenbach
Haucki fehlte diesmal wegen einer Fernreise, aber die Kegelbrüder waren auch ohne ihn gut bei der Sache. Zunächst schien es, als ob es Uwe's Abend werden würde, aber - wie schon so oft jeder von uns erlebt hatte - konnte er seine starke Anfangsphase nicht über den ganzen Abend beibehalten. Auch ich musste das feststellen, obwohl ich etwas schwer in die Gänge kam. Das 100er Rennen war dann aber wieder "mein Spiel", das ich diesmal nicht knapp, sondern souverän (dank 4 oder 5 Neunern) und mit viel Vorsprung gewann. Beim Setzspiel schien sich meine Überlegenheit nahtlos fortzusetzen, doch nach dem Start-Neuner kam zunächst nicht mehr viel. Bei Kissy gab es Schatten, aber auch viel Sonne - er kegelte viel Müll zusammen, aber es klingelte auch vier mal, und er am Ende ziemlich wenig zu zahlen hatte. Bei Uwe, Dirk und mir lief gegen Feierabend auch nicht mehr viel, was auch dazu führte, daß der neue Klingler-Rekord erneut knapp verpasst wurde ...
19. Kegelabend · Donnerstag, 11. Oktober · Kegelbahn Wiesenbach
Der neuen Klingler-Rekord (liegt seit Beginn der Aufzeichnungen bei 22 an einem normalen Kegelabend) war heute fällig - so schien es zumindest am Anfang, denn sowohl Kissy als auch Uwe legten schon beim Startspiel 5 auf die Vollen/5 Abräumen je zwei Neuner vor. Eine Zeitlang ging das auch noch so weiter, wobei mir allerdings nichts gelang. Im Laufe des Abends aber ließen alle nach, und so standen schlussendlich wieder "nur" ca. 20 Striche auf des Präsidenten Liste. Beim Setzspiel war es dann sogar richtig schlecht, obwohl mir mein einziger Klingler an diesem Abend gelang, viel mehr brachte aber auch sonst kaum einer zustande, weshalb die Strafzahlungen einigermassen gleichmässig verteilt waren. Bereits zu den Planungen für den 25. Oktober gehörte Uwe's Ankündigung, daß er beim nächsten Mal fehlen würde ... 
20. Kegelabend · Donnerstag, 25. Oktober · Kegelbahn Wiesenbach
Wie oben erwähnt, war Uwe dieses Mal nicht dabei, aber auch Haucki hatte zuvor kurzfristig abgesagt, da er anderweitig im Einsatz war oder sonst irgendetwas vorhatte (keine Ahnung, was). Das sorgte für Verwirrung und auch etwas Verärgerung bei einigen Bandenkönigen (besonders beim Präsidenten), aber es war nun mal, wie es war und damit mussten wir leben. Eine kurze Absprache, was zu tun sei, brachte uns dann zu dem Ergebnis, daß es heute wohl besser sei, den Abend auf zwei statt drei Stunden zu verkürzen. Da Dirk über Schmerzen in der rechten Schulter klagte und zu allem Überfluss auch noch der VfB in der Europa-Liga spielte (was besonders M-Fein und Kissy interessiert), stimmte ich natürlich auch zu, und so beendeten wir das Kegeln um 22 Uhr. Von kegeltechnisch besonderen Ereignissen kann übrigens nicht berichtet werden ...  
21. Kegelabend · Donnerstag, 8. November · Kegelbahn Wiesenbach
Auch an diesem Abend standen die sportlichen Ergebnisse etwas im Hintergrund - nicht zuletzt, weil ich dann eingestehen müsste, dass ich mich nicht gerade mit Ruhm bekleckert habe. Die herausragenden Kegel-Persönlichkeiten hießen an diesem Abend Kissy und Dirk. Eines der Haupt-Themen war aber - man höre und staune - der Kegelausflug 2013 ! Ja, richtig - es ist in der Tat bereits im kommenden Jahr ein weiterer Kegelausflug geplant, und aufgrund der guten Erfahrungen im Eurostrand Fintel fassten wir wieder einen Aufenthalt im Eurostrand ins Auge. Jedoch soll es 2013 nicht nach Fintel gehen, sondern diesmal nach Leiwen, dem anderen Eurostrand an der Mosel in der Nähe von Trier. Allerdings war Uwe (wie vor zwei Wochen bereits angekündigt) nicht da, aber den wollte Präsident Kissy schnellstmöglich kontaktieren, weil wir - wenn wir noch ganz flott im November buchen - einen ordentlichen Frühbucher-Rabatt kassieren bzw. ein nettes Sümmchen sparen können ...  
22. Kegelabend · Donnerstag, 22. November · Kegelbahn Wiesenbach
Einer fehlt (fast) immer - an diesem Abend war das M-Fein, der mal wieder Nachtschicht hatte. Uwe aber war da, und hatte auch die gute Nachricht dabei und teilte uns mit, dass wegen ihm der geplante Leiwen-Aufenthalt nicht ausfallen würde. Auch Dirk und M-Fein (den hatte Kissy bei der Arbeit gesehen) hatten alles abgeklärt, und so konnte El Presidente bereits in den folgenden Tagen und noch rechtzeitig im November buchen. Kein Ergebnis gab es alledings bei der Frage nach dem Weihnachtsessen, obwohl uns unser Wirtspaar anbot, die Feier mit dem letzten Kegeln vor Weihnachten zu verbinden. Das gefiel uns jedoch nicht so gut, weil wir Sport strikt von Feiern trennen - nun ja, so stur sind wir nicht, aber irgendwie fehlt beim Kegeln doch die Ruhe, die wir beim Feiern haben wollen. Ach ja, Kegeln - auch an diesem Abend waren Dirk und Kissy die dominierenden Kegelbrüder, die den Großteil der Klingler produzierten und die meisten Spiele gewinnen konnten ... 
23. Kegelabend · Donnerstag, 6. Dezember · Kegelbahn Wiesenbach
Der Kegelausflug 2013 ist gebucht ! Diese Mitteilung verkündete unser Club-Chef Kissy gleich zu Beginn des Abends und alle Kegelbrüder (diesmal waren auch alle anwesend) nickten zufrieden. Das Thema Weihnachtsessen kam nur einmal auf, als der Wirt Michael kurz nachfragte, wie wir uns denn nun entschieden hätten - allerdings hatte sich unsere Einstellung seit dem letzten Kegelabend nicht geändert. Keiner konnte sich vortsellen, wie das gehen sollte, wenn wir einerseits in gemütlicher Runde zusammenhocken und andererseits zwischendurch kegeln. Naja, vielleicht ergibt sich noch was !? Beim Kegeln lief es bei mir seit Wochen erstmals wieder etwas besser, obwohl ich recht wenige Klingler schaffte, aber bei den Strafen dürfte ich in zwei Wochen recht gut dastehen. Richtig schlecht lief es diesmal für Haucki und Dirk - zuerst hatten die beiden kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu ...
 
 

 



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